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Unterbezahlte Praktikanten Condé Nast muss 5,8 Millionen Dollar zahlen

Rund 7500 frühere Praktikanten von Condé Nast werden für unterbezahlte Praktika entschädigt: Der Großverlag muss pro Kopf 700 bis 1900 US-Dollar zahlen. Nach Eingang der Klage schaffte der Verlag alle Praktika ab.
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Zu Condé Nast gehören auch die Titel „Vogue“ und „Vanity Fair“, der Verlag schaffte nun alle Praktika ab. Quelle: dpa

Zu Condé Nast gehören auch die Titel „Vogue“ und „Vanity Fair“, der Verlag schaffte nun alle Praktika ab.

(Foto: dpa)

New York Der Großverlag Condé Nast hat sich in den USA mit tausenden Praktikanten auf Entschädigungszahlungen geeinigt. Die außergerichtliche Vereinbarung sieht nach Angaben vom Freitag vor, dass das Unternehmen insgesamt 5,8 Millionen Dollar (4,7 Millionen Euro) für rund 7500 frühere Praktikanten bereitstellt, die ihm eine zu geringe Entlohnung vorgeworfen hatten.

Mit der Einigung vermeidet Condé Nast ein Verfahren vor einem New Yorker Bundesgericht. Die Sammelklage wurde von zwei Praktikanten angestrengt: Matthew Leib machte geltend, er habe zwei Sommer lang für das Magazin „New Yorker“ gearbeitet und dafür jeweils nur 300 bis 500 Dollar bekommen. Lauren Ballinger erhielt nach eigenen Angaben für ihre Arbeit bei der Zeitschrift "W" lediglich einen Dollar pro Stunde.

Der Klage der beiden Ex-Praktikanten schlossen sich tausende weitere Betroffene an. Sie alle warfen Condé Nast vor, die Mindestlohnvorschriften missachtet zu haben. Nach Eingang der Klage schaffte der Verlag, zu dem auch die Titel „Vogue“ und „Vanity Fair“ gehören, alle Praktika ab. Die Kläger erhalten nach der Einigung pro Kopf zwischen 700 und 1900 Dollar.

In den USA sahen sich zuletzt mehrere Medienkonzerne mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert. Im Oktober stimmte NBC Universal außergerichtlich der Zahlung von 6,4 Millionen Dollar an mehrere tausend Ex-Praktikanten zu. Auch ihre Vergütung hatte unterhalb des Mindestlohns gelegen.

  • afp
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