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Unterwasser-Drohnen Drei Schiffe suchen Wrack von Flug MH370

Spezialsonar und Unterwasser-Drohnen: Mit modernster Technik werden drei Schiffe die Suche nach dem verschwundenen Flugzeug der Malaysia Airlines aufnehmen. Das Suchgebiet wurde mithilfe technischer Analysen eingegrenzt.
04.10.2014 - 16:15 Uhr Kommentieren
Die Schiffe Fugro Discovery, Fugro Equator und GO Phoenix sind mit modernster Technik ausgestattet und sollen so bei der Suche nach dem Flugzeugwrack helfen. Quelle: AFP

Die Schiffe Fugro Discovery, Fugro Equator und GO Phoenix sind mit modernster Technik ausgestattet und sollen so bei der Suche nach dem Flugzeugwrack helfen.

(Foto: AFP)

Sydney Im Indischen Ozean geht die Suche nach dem im März verschollenen Flug MH370 in eine neue Phase. Am Sonntag sollten nach Angaben der australischen Regierung das Spezialforschungsschiff „GO Phoenix“ das neu eingegrenzte Gebiet erreichen und die Suche nach dem Flugzeugwrack der Malaysia Airlines aufnehmen.

Das US-Schiff wird zunächst für zwölf Tage im Einsatz sein und dann ins australische Fremantle fahren, um seine Vorräte aufzufüllen. Am Sonntag sollte zudem die niederländische „Fugro Discovery“ Fremantle erreichen, um sich von dort aus dem Sucheinsatz anzuschließen. Ein drittes Schiff, die „Fugro Equator“, soll Ende Oktober dazukommen.

Die Schiffe verfügen über ein Spezialsonar und Unterwasser-Drohnen, die Täler und Berge in bis zu sechs Kilometern Meerestiefe nach möglichen Wrackteilen absuchen und filmen. In den vergangenen Monaten waren technische Analysen vorgenommen und der Meeresboden kartiert worden, um das gewaltige Gebiet auf ein Areal einzuschränken, in dem die Maschine der Malaysia Airlines abgestürzt sein könnte.

Das neu definierte Gebiet, „siebter Bogen“ genannt, liegt 1500 Kilometer südlich von Perth und erstreckt sich über 60.000 Quadratkilometer in einem schmalen, aber langen Bogen. Der Verlauf entspricht den Kontakten, die es mit dem Flugzeug gab, bevor es ganz verschwand.

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    Flug MH370 war am 8. März kurz nach dem Start in Kuala Lumpur Richtung Peking mit 239 Menschen an Bord vom Radar verschwunden. Ein Absturz im südlichen Indischen Ozean gilt als wahrscheinlichstes Szenario.

    • dpa
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