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Urmel-Schöpfer Max Kruse Kinderbuchautor mit 93 Jahren gestorben

Max Kruse, Kinderbuchautor und Erfinder des Urmel, ist tot. Er wurde 93 Jahre alt. Mit dem kleinen, lispelnden Dino, das aus einem gefrorenen Ei schlüpfte, schuf Kruse einen der großen Stars der Augsburger Puppenkiste.
07.09.2015 - 16:38 Uhr
Der Kinderbuchautor Max Kruse ist tot. Sein Urmel war einer der großen Stars der Augsburger Puppenkiste. Quelle: dpa
Max Kruse

Der Kinderbuchautor Max Kruse ist tot. Sein Urmel war einer der großen Stars der Augsburger Puppenkiste.

(Foto: dpa)

Penzberg/Stuttgart Der Kinderbuchautor Max Kruse, Erfinder des Urmel, ist tot. Kruse starb am 4. September im Alter von 93 Jahren, wie sein Verlag Thienemann-Esslinger am Montag in Stuttgart mitteilte und damit Berichte des „Münchner Merkur“ und der „Süddeutschen Zeitung“ bestätigte.

Kruse lebte zuletzt im oberbayerischen Penzberg. Sein Urmel, ein kleiner, lispelnder Dinosaurier, der nach Jahrmillionen aus einem tiefgefrorenen Ei schlüpft und bei Professor Habakuk Tibatong auf der Insel Titiwu ein Zuhause findet, wurde einer der erfolgreichsten Stars der Augsburger Puppenkiste und zu einem Klassiker der Kinderbuchliteratur.

Jim Knopfs traurige Reise in die ARD-Mottenkiste
50 Jahre Jim Knopf
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Vor Jahren schon hat Jim Knopf uns verlassen, ganz unbemerkt. Er hat seinen Freund Lukas und die Lokomotive Emma genommen, und gemeinsam sind sie dann an einen düsteren Ort gefahren, gegen den das unheimliche Drachenland ein heimeliges Plätzchen ist...

(Foto: dpa)
Jim Knopf auf DVDJim Knopf
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Jim Knopf ist ins Archiv der ARD eingefahren. 1999 zeigte das Erste letztmals die zum Klassiker gewordene Geschichte. Und wer nun denkt, dass es für die kleine Marionette im Kinderkanal Kika ein neues Zuhause gibt, sieht sich enttäuscht...

(Foto: picture-alliance)
Jim KnopfJim Knopf
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Nach Altersklassen unterschiedene Fernsehzuschauer gab es 1961 nicht. Es gab noch nicht mal Einschaltquoten. So ist unbekannt, wieviele Menschen die Geburtsstunde von Jim Knopf verfolgten. Es war Lukas der Lokomotivführer, der als Erster wieder Worte fand, nachdem Frau Waas im Beisein von König Alfons dem Viertelvorzwölften und Herrn Ärmel das vom Postboot auf die Insel mit zwei Bergen gebrachte Päckchen geöffnet hatte: „Schwarz ist es zwar, aber Lakritze ist es nicht“, sagte er beim Anblick von Jim Knopf.

(Foto: dpa/picture alliance)
Augsburger Puppenkiste seit 50 Jahren im FernsehenJim Knopf und Augsburger Puppenkiste
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50 Jahre nach der Erstausstrahlung ist die Inszenierung der Augsburger Puppenkiste den Kindern heute schlicht zu langweilig. Neue Ausstrahlungen der Serie sind bei der ARD nicht geplant. Auch nicht im Kika, wo er das letzte Mal vor acht Jahren lief. „Den Kindern heutzutage ist das Marionettenspiel zu langsam“, sagt Kika-Sprecherin Gabriele Noll. Als der Kika zuletzt eine Reihe der Augsburger Marionettenspiele zeigte, seien die Einschaltquoten zwar ganz okay gewesen. Aber es schalteten Erwachsene ein - der Kika hatte seine Zielgruppe verpasst.

(Foto: picture-alliance)
Augsburger Puppenkiste
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Dass sich die Geschichten der Augsburger Puppenkiste zeitlebens auch bei Erwachsenen großer Beliebtheit erfreuten, liegt wohl daran, dass auch Stoffe für ältere Generationen auf die Bühne gebracht wurden. Dazu gehört auch „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupérys. Das Stück brachte dem Marionettentheater nach anfänglichen Schwierigkeiten 1951 den Durchbruch. Walter Oehmichen trat damals selbst in der Rolle des Fliegers auf.

(Foto: dpa)
Politiker als Marionetten in Augsburger Puppenkiste
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Kabarett für Erwachsene ergänzte das Programm des Marionettentheaters zusätzlich. So werden in einer der Geschichten Spitzenpolitiker als Figuren aus der Geschichte der Biene Maja dargestellt: darunter die Marionetten (von links) Roter Amesineführer Gysi, Sigmarienkäferchen,Westerwilli, Biene Merkel, Grashüpfer Flippin und Honigwart Schäble.

(Foto: dpa)
Augsburger Puppenkiste
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Rechtzeitig zum Wintereinbruch zeigten sich 1997 die Puppen des Augsburger Marionettentheaters, Frau Holle und Kasperl in Augsburg im ersten Schnee. Im 50. Jahr ihres Bestehens ging die Augsburger Puppenkiste damals zum ersten Mal auf Deutschland-Tournee. Gesponsert vom Bertelsmann-Club wurden von März 1998 bis November 1999 in insgesamt 23 Städten die Stücke "Aladin und die Wunderlampe" und "Frau Holle" gezeigt.

(Foto: dpa)

Die Geschichten von Urmel und seinen Freunden wurden weltweit mehr als 800 000 Mal verkauft.

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