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US-Antidrogenbehörde Agenten feiern Sex-Partys mit Prostituierten

Sex-Partys in der US-Drogenbehörde: Agenten der DEA haben in Kolumbien über mehrere Jahre Partys mit Prostituierten gefeiert, die von Drogenkartellen bezahlt worden sind.
27.03.2015 - 12:08 Uhr Kommentieren
Die Ermittlungen gegen die Behörde wurden angestoßen, nachdem Agenten 2012 vor einem Gipfel im kolumbianischen Cartagena Trinkgelage mit Prostituierten veranstaltet hatten. Quelle: Reuters
Museum der US-Drogenbehörde

Die Ermittlungen gegen die Behörde wurden angestoßen, nachdem Agenten 2012 vor einem Gipfel im kolumbianischen Cartagena Trinkgelage mit Prostituierten veranstaltet hatten.

(Foto: Reuters)

Washington Agenten der US-Antidrogenbehörde DEA haben einem Bericht des Justizministeriums in Washington zufolge Sex-Partys mit Prostituierten gefeiert, die von Drogenkartellen bezahlt wurden. Die Partys fanden laut US-Medien in Kolumbien statt, wo die DEA ein großes Büro unterhält.

Die Partys sollen in einem Zeitraum von mehreren Jahren stattgefunden haben. Die Agenten hätten vermutlich gewusst, dass die Prostituierten mit Drogenkartellgeldern bezahlt wurden, heißt es in dem Bericht. Dabei soll jeweils ein kolumbianischer Polizist Wache gestanden sowie Wertsachen und Waffen der Amerikaner bewacht haben, berichtete die Zeitung „USA Today“ am Donnerstag (Ortszeit).

Damit hätten sich die Agenten der Gefahr ausgesetzt, erpresst zu werden. Drei Agenten sollen Geld, teure Geschenke und Waffen von Kartellmitgliedern angenommen haben.

Beteiligt gewesen war nach dem Bericht des Generalinspekteurs auch ein stellvertretender Regionaldirektor. Die Ermittlungen wurden angestoßen, nachdem Agenten des Präsidenten-Personenschutzes Secret Service 2012 vor einem Gipfel im kolumbianischen Cartagena Trinkgelage mit Prostituierten veranstaltet hatten. Die Sex-Partys der DEA sollen in den Jahren zuvor stattgefunden haben.

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    Der Bericht befasst sich mit 621 mutmaßlichen Fällen sexuellen Fehlverhaltens und sexueller Belästigung über vier Jahre bei der DEA, der Bundespolizei FBI, dem Amt für Waffenkontrolle ATF sowie der Justizbehörde USMS. Rund ein Fünftel betrifft Beziehungen zwischen Mitarbeitern dieser Behörden. Teils seien die Ermittlungen auch behindert worden.

    • dpa
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