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US-Armee prophezeit Die Deiche halten „Isaac“ stand

Nach Angaben der Streitkräfte wird das Deichsystem rund um die US-Südstaaten-Metropole New Orleans dem Hurrikan „Isaac“ standhalten. Der Sturm soll die Stadt nicht direkt treffen, Auswirkungen werden dennoch erwartet.
29.08.2012 - 20:25 Uhr Kommentieren

„Isaac” wütet als Tropensturm

New Orleans Das nach dem verheerenden Hurrikan „Katrina“ gebaute Deichsystem rund um die US-Südstaaten-Metropole New Orleans hält nach Angaben der Streitkräfte dem Hurrikan „Isaac“ stand. „Wir haben Vertrauen in das System“, erklärte das Pionierkorps der US-Armee am Mittwoch. Das System reagiere nach Plan. „Isaac“ war am Dienstagabend auf die US-Küste im Südosten des Bundesstaats Louisiana getroffen und befand sich nach Angaben des US-Hurrikanzentrums NHC am späten Mittwochnachmittag mitteleuropäischer Sommerzeit 72 Kilometer südwestlich von New Orleans.


Es wurde nicht damit gerechnet, dass der Sturm die Stadt direkt treffen werde, Auswirkungen sollten aber dennoch zu spüren sein. In der nahe der Stadt liegenden Ortschaft Plaquemines trat bereits Wasser über einen Damm und überschwemmte ein Wohngebiet. Das Ingenieur-Corps erklärte jedoch, dass die Dämme in Plaquemines nicht zu dem nach „Katrina“ errichteten Flutabwehrsystem zählten.

Nachdem die Deiche um New Orleans „Katrina“ vor genau sieben Jahren nicht standgehalten hatten, hatte die Armeepioniere ein neues System aus 560 Kilometern an Deichen, verschiebbaren Dämmen zum Hochwasserschutz und 78 Pumpstationen errichtet. Für den Bau wurden Bundesmittel in Höhe von 14,4 Milliarden Dollar (11,5 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt. New Orleans war am 29. August 2005 vom Hurrikan „Katrina“ schwer getroffen worden. Die Stadt versank in den Fluten, mehr als 1.800 Menschen kamen in der Region ums Leben.

 

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