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Verbrecherbanden So viele Einbrüche und Diebstähle wie seit 2006 nicht mehr

Schon einer Verbrecherbande anzugehören soll künftig verboten sein – so will es die Bundesregierung. Mehr als 100 Ermittlungsverfahren allein gegen bandenmäßig organisierte Einbrecher und Diebe gab es 2014.
06.10.2015 - 15:48 Uhr
Von 108 Ermittlungsverfahren gegen bandenmäßig organisierte Einbrecher und Diebe richteten sich im vergangenen Jahr 27 gegen polnische Banden. Quelle: dpa
Einbruch

Von 108 Ermittlungsverfahren gegen bandenmäßig organisierte Einbrecher und Diebe richteten sich im vergangenen Jahr 27 gegen polnische Banden.

(Foto: dpa)

Berlin Verbrecherbanden haben in Deutschland 2014 so viele Einbrüche und Diebstähle verübt wie seit acht Jahren nicht mehr. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht zur Organisierten Kriminalität hervor, den Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Dienstag in Berlin vorstellte. Von 108 Ermittlungsverfahren gegen bandenmäßig organisierte Einbrecher und Diebe richteten sich im vergangenen Jahr 27 gegen polnische Banden. Diese brachten überwiegend gestohlene Autos nach Polen.

Die Ermittlungen im Bereich der Eigentumskriminalität richteten sich in 16 Fällen gegen deutsche Banden. In elf Verfahren ging es um Verbrecher aus Litauen. Neun Verfahren betrafen Banden, deren Strippenzieher aus Georgien stammen.

Damit Verbrecherbanden künftig leichter bekämpft werden können, arbeitet die Bundesregierung laut de Maizière an einem Entwurf für ein Gesetz, das bereits die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung unter Strafe stellen soll.

Hier flüchten Touristen am schnellsten
Leserumfrage
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Erfreulich: Unter den 266 Städten, die das US-Reisemagazin „Travel + Leisure“ von ihren Lesern nach Beliebtheit ordnen ließ, hat es keine deutsche Stadt in die Top 10 der unfreundlichsten Metropolen der Welt „geschafft“. Am unbeliebtesten waren dabei noch die Frankfurter: Die Mainstadt landete auf Platz 17.

(Foto: Reuters)
Platz 10: Cannes
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Glanz, Glamour, Gala-Abende gibt es in Cannes zur Genüge – bloß besonders gentil scheinen die Bewohner nicht zu sein: Im Ranking der unbeliebtesten Städte der Welt geht der 10. Platz an die französische Filmfest-Metropole an der Côte d’Azur.

(Foto: Reuters)
Platz 9: Las Vegas
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Mehr Schein als Sein: Nicht nur die riesigen Pracht-Casinos mit ihren leuchtenden Springbrunnen und pompösen Skulpturen wirken auf Las-Vegas-Besucher offenbar unnahbar, auch die Bewohner scheint ein Hauch der Arroganz zu umwehen. Jedenfalls geht der 9. Platz im Städte-Ranking an die Glücksspielmetropole in der Wüste Nevadas.

(Foto: Reuters)
Platz 8: Baltimore
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Zum Gewitter gehört Donner – den scheint es auch zwischen den Bewohnern der US-Großstadt Baltimore und Zugereisten häufiger zu geben. Die „Travel + Leisure“-Leser wählten die größte Stadt des US-Bundesstaats Maryland darum trotz malerischen Nachtpanoramas auf Platz 8.

(Foto: ap)
Platz 7: Philadelphia
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Auch der siebte Platz im Ranking geht an eine Stadt in den USA: Philadelphia. Mit dem Spitznamen der fünftgrößten Metropole der Vereinigten Staaten, „The City of Brotherly Love“, scheint es also nicht allzu weit her zu sein.

(Foto: ap)
Platz 6: New York
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Auch, wenn es auf dem Foto anders aussieht: New Yorker scheinen alles andere als umgängliche Gastgeber zu sein. Der sechste Platz im Rennen um den zweifelhaften Titel der unfreundlichsten Stadt der Welt geht daher an den „Big Apple“.

(Foto: ap)
Platz 5: Los Angeles
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Von wegen „Stadt der Engel“: Auch der Fünftplatzierte im Negativ-Ranking sitzt in den Vereinigten Staaten. Obwohl man den Bewohnern Los Angeles’ gemeinhin eine gewisse Lässigkeit nachsagt, pflegen die ihre markanteste Eigenschaft offenbar vor Touristen zu verstecken.

(Foto: ap)

Insgesamt wurden 2014 bundesweit 571 Ermittlungsverfahren im Bereich der Organisierten Kriminalität eingeleitet. Das ist etwas weniger als im Vorjahr (580), davon wurden 299 Verfahren neu eingeleitet. Die Zahl der Erstmeldungen stieg um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Tatverdächtigen war dagegen mit 8700 (2013: 9155 Tatverdächtige) leicht rückläufig.

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    Die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität gerate immer mehr „in den Schatten anderer wachsender Aufgaben“, wie zum Beispiel die Bekämpfung des islamistischen Terrorismus, Rechtsextremismus und Cyber-Kriminalität, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Dietmar Schilff.

    • dpa
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