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Verunglücktes Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ soll Montag schwimmen

Seit 2012 liegt die verunglückte „Costa Concordia“ vor der toskanischen Insel Giglio, 32 Menschen waren bei der Schiffskatastrophe ums Leben gekommen. Am Montag nun könnte das Schiff wieder schwimmen.
10.07.2014 - 17:10 Uhr Kommentieren
Das Wrack der „Costa Concodia“ könnte schon am kommenden Montag wieder schwimmfähig gemacht werden. Anschließend soll es an Land geschleppt werden. Quelle: Reuters

Das Wrack der „Costa Concodia“ könnte schon am kommenden Montag wieder schwimmfähig gemacht werden. Anschließend soll es an Land geschleppt werden.

(Foto: Reuters)

Rom Das Wrack des havarierten Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ könnte am kommenden Montag wieder schwimmen. Ob das Aufschwimmen des mit Pontons flottgemachten Wracks tatsächlich stattfindet, hängt jedoch auch von den Wetterbedingungen ab und wird daher kurzfristig entschieden, erklärte eine Sprecherin am Donnerstag. Einige Tage später soll das Schiff dann in den etwa 280 Kilometer entfernten Hafen von Genua geschleppt und dort verschrottet werden. Dies soll um den 20. Juli herum geschehen, hängt aber vom Zeitplan der vorherigen Schritte ab.

Die „Costa Concordia“ war im Januar 2012 vor der toskanischen Insel Giglio gekentert, 32 Menschen starben. Vergangene Woche waren an dem Schiff die letzten der insgesamt 30 Schwimmkästen angebracht worden, mit denen das Schiff wieder schwimmfähig gemacht werden soll.

Für das Aufschwimmen wird das Ballastwasser nach und nach mit Druckluft aus den Kästen entfernt, damit das Wrack den nötigen Auftrieb bekommt. Danach soll die „Costa Concordia“ einen Tiefgang von etwa 18,5 Metern haben und zum Festland geschleppt werden.

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