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Was ist Eigentum noch wert? Angriff auf das Bürgertum

Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt rapide an, nur jeder vierzigste Täter wird verurteilt. Über einen Staat, der das Eigentum seiner Bürger nicht mehr zu schützen vermag – und damit die liberale Gesellschaftsordnung riskiert.
08.04.2016 - 06:21 Uhr
Die Zahl der Einbrüche in Deutschland ist auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen. Quelle: dpa
Einbrecher

Die Zahl der Einbrüche in Deutschland ist auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen.

(Foto: dpa)

Berlin Polizisten nennen es sarkastisch den „Beileidsbesuch“, und statistisch gesehen wird in Deutschland alle vier Minuten einer fällig: Nach jedem Einbruch heißt es Opfer trösten, Fotos schießen, Fingerabdrücke nehmen und das Diebesgut registrieren. Mehr können die Beamten kaum tun. Viele geben im Hintergrund zu, gegenüber international agierenden Einbrecherbanden nahezu hilflos zu sein – angesichts bestenfalls stagnierender Personalstärke, der eine schier unerschöpfliche Reservearmee an Ganoven gegenübersteht. Meist kommen sie am Tag oder in der Dämmerung, durchkämmen ganze Wohnviertel.

Besonders häufig finden sich – neben den Klassikern Schmuck und Bargeld – derzeit Tablets und Smartphones auf den Vermisstenlisten. Kleines, teures, technisches Gerät, einfach wiederzuverkaufen, kaum zurückverfolgbar. Ideale Beute. Zurück bleiben Betroffene, die sich Sätze wie „Ihr Schmuck ist längst eingeschmolzen und in Osteuropa“ anhören müssen. Die Staatsmacht als unbeholfener Seelsorger der Opfer – statt als hartnäckiger Schrecken der Täter.

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