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In Paris beraten Experten des Unesco-Welterbekomitees über den Schutz einzigartiger Natur- und Kulturstätten. Zahlreiche Länder hoffen auf neue Welterbetitel – auch Deutschland.

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  • Für die Dresdner Kulturlandschaft – Klage gegen die Waldschlößchenbrücke!
    Uns eint das Interesse am dauerhaften Erhalt einer unbelasteten Natur im Dresdner Elbtal, wir wollen die Zerstörung der einmaligen Landschaft nicht widerstandslos hinnehmen.
    Es geht beim heutigen Rechtsstreit keineswegs allein um die brückenbaubedingte Beeinträchtigung besonders gefährdeter Tierarten (z.B. Kleine Hufeisennase, Wachtelkönig, Eremit, Spanische Flagge, Grüne Keiljungfer, Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling, Westgroppe, Stromgründling, etc.) und geschützter Lebensraumtypen wie den „Mageren Flachlandmähwiesen“, den „Feuchten Hochstaudenfluren“ und den „Flüssen mit Schlammbänken“. Vielmehr haben die Richter des Oberverwaltungsgerichts in weitaus grundlegenderer Weise darüber zu befinden, ob der Landschaftsraum des Elbtals ohne weiteres als Baufläche genutzt werden kann oder im Interesse der Bewahrung der „Kronjuwelen des europäischen Naturerbes“ zu bewahren und möglichst schonend zu behandeln ist. Aspekte wie Welterbeverträglichkeit, negative Verkehrsprognose, Standsicherheit und Denkmalschutz hätten ebenfalls zur Ablehnung der Waldschlößchenbrücke führen müssen.

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