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Werben bei Cottbus Vier Schwerverletzte bei Bluttat in Brandenburg

In Brandenburg hat ein 26-Jähriger drei seiner Familienmitglieder und sich selbst mit Messerstichen schwer verletzt. Vater und Täter schweben in Lebensgefahr. Auslöser für den Vorfall war offenbar ein Streit.
13.08.2013 Update: 13.08.2013 - 14:05 Uhr Kommentieren
In einer Wohnung in Werben bei Cottbus sind vier Personen durch Stiche schwer verletzt worden. Die Hintergründe sind noch unklar. Quelle: dpa

In einer Wohnung in Werben bei Cottbus sind vier Personen durch Stiche schwer verletzt worden. Die Hintergründe sind noch unklar.

(Foto: dpa)

Werben

Ein 26-Jähriger hat in Brandenburg seine Eltern und seinen Bruder mit einem Messer angegriffen und sich dann selbst schwer verletzt. Zu dem blutigen Familiendrama in der Spreewaldgemeinde Werben sei es in der Nacht zum Dienstag gekommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Cottbus mit. Für den 47 Jahre alten Vater und den 26-jährigen Sohn bestehe akute Lebensgefahr. Die 48 Jahre alte Mutter und ein 16-jähriger Sohn erlitten schwere Verletzungen

Das Motiv für die Bluttat war zunächst unklar, da weder der Tatverdächtige noch die Opfer vernehmungsfähig sind. Erste Vermutungen deuteten darauf hin, dass es in der Familie zuvor zum Streit und zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen war. Nachbarn äußerten sich entsetzt. Sie sprachen im RBB-Sender Antenne Brandenburg von einer ansonsten unauffälligen, ruhigen Familie.

Zeugen hatten in der Nacht zum Dienstag um 2.24 Uhr die Polizei zu dem Wohnhaus der Familie in Werben gerufen, wie die Ermittler mitteilten. Den Polizisten bot sich ein Bild des Grauens. In der Wohnung lagen vier durch Messerstiche schwer verletzte Familienangehörige – Mutter, Vater und zwei Söhne. „Sie bluteten stark, überall war viel Blut, literweise“, verlautete aus Ermittlerkreisen. Die Polizisten hätten ihre blutverschmierten Uniformen wechseln müssen, bevor sie den Dienst fortsetzen konnten..

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