Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Wikileaks-Mitbegründer Assanges Mutter fürchtet Auslieferung nach Schweden

Die Mutter von Julian Assange fürchtet um die Sicherheit ihres Sohnes. Ihm droht eine Auslieferung nach Schweden, wo ihm ein Sexualdelikt vorgeworfen wird. Seine Mutter bezeichnet den Prozess als „zutiefst unfair“.
Kommentieren
Julian Assange droht eine Auslieferung nach Schweden und möglicherweise in die USA. Quelle: Reuters

Julian Assange droht eine Auslieferung nach Schweden und möglicherweise in die USA.

(Foto: Reuters)

SydneyVor der Entscheidungsverkündung der britischen Justiz zu einer möglichen Auslieferung des Wikileaks-Mitbegründers Julian Assange hat sich dessen Mutter besorgt über die Folgen einer Überstellung geäußert. Die „größten Regierungen der Welt jagen ihn", sagte Christine Assange am Dienstagabend dem australischen TV-Sender Seven von London aus.

Dorthin war sie geflogen, um an der Seite ihres 40-jährigen Sohnes zu sein, wenn der Oberste Gerichtshof in London am Mittwochvormittag seine Entscheidung über eine Auslieferung Assanges an Schweden verkündet.

Die Mutter des Australiers sprach von einem „Albtraum", sie fürchte um die Sicherheit ihres Sohnes. Sie empfinde eine Mischung aus „Wut, Empörung und Angst". Assange wird in Schweden vorgeworfen, mit zwei Frauen ohne deren Einwilligung ungeschützten Sex gehabt zu haben.

Der Australier weist die Vorwürfe zurück und bezeichnet sie als politisch motiviert. Auch seine Mutter bezeichnete den Prozess als „zutiefst unfair" und sagte, sie glaube nicht, dass die Anschuldigungen wahr seien.

Assange fürchtet, letztlich an die USA ausgeliefert zu werden, wo er wegen der Veröffentlichung zehntausender geheimer US-Depeschen den Zorn der Regierung auf sich zog. Sollte das Gericht in London gegen Assange entscheiden, kann dieser nur noch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anrufen.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • afp
Startseite

0 Kommentare zu "Wikileaks-Mitbegründer: Assanges Mutter fürchtet Auslieferung nach Schweden"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote