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Zugunglück von Bad Aibling Fahrdienstleiter in Untersuchungshaft genommen

Der Fahrdienstleiter soll zum Zeitpunkt des Zugunglücks nahe Bad Aibling am Handy gespielt haben. Er habe den Zügen falsche Signale gegeben, weil er abgelenkt gewesen sei. Bei dem Unglück wurden elf Menschen getötet.
Beim Zusammenstoß zweier Nahverkehrszüge waren am 9. Februar elf Männer ums Leben gekommen. Quelle: AP
Zugunglück von Bad Aibling

Beim Zusammenstoß zweier Nahverkehrszüge waren am 9. Februar elf Männer ums Leben gekommen.

(Foto: AP)

Bad Aibling Zwei Monate nach dem Zugunglück von Bad Aibling mit elf Toten hat die Justiz den beschuldigten Fahrdienstleiter in Untersuchungshaft genommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein erließ das Amtsgericht Rosenheim Haftbefehl wegen fahrlässiger Tötung gegen den Bahnbediensteten.

Der Mann soll zum Unfallzeitpunkt auf seinem Mobiltelefon ein Computerspiel gespielt haben. „Es muss aufgrund des engen zeitlichen Zusammenhangs davon ausgegangen werden, dass der Beschuldigte dadurch von der Regelung des Kreuzungsverkehrs der Züge abgelenkt war“, teilte die Ermittlungsbehörde am Dienstag mit.

Der Fahrdienstleiter habe deshalb den Zügen falsche Signale gegeben und später bei Notrufen am Funkgerät die falsche Tastenkombination gedrückt. Bei seiner Festnahme habe der Mann gestanden, am Handy gespielt zu haben.

Schuld an Kollision: War Fahrdienstleister abgelenkt vom Online-Spiel?

Beim Zusammenstoß zweier Nahverkehrszüge nahe Bad Aibling waren am 9. Februar auf der Strecke von Holzkirchen nach Rosenheim elf Männer ums Leben gekommen und 85 Insassen verletzt worden, manche von ihnen lebensgefährlich.

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  • dpa
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