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Add Art Hamburgs Wirtschaft zeigt ihre Kunstschätze

Jedes Jahr machen Hamburger Unternehmen ihre Kunstbestände im Rahmen der „add art“ öffentlich. Die Veranstaltung läuft allerdings nur über ein verlängertes Wochenende.
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Das Wandbild des Street Art Künstlers hängt bei der INP-Gruppe. Seine gesprühten Werke sind auch auf den Straßen von St. Pauli / Hamburg zu finden. Quelle: Ray de la Cruz / Fotograf Jörn Zolondek 
Ray de la Cruz

Das Wandbild des Street Art Künstlers hängt bei der INP-Gruppe. Seine gesprühten Werke sind auch auf den Straßen von St. Pauli / Hamburg zu finden.

(Foto: Ray de la Cruz / Fotograf Jörn Zolondek )

Hamburg Die Gründe, warum Unternehmen Kunst sammeln, könnten unterschiedlicher nicht sein. Mal geht es um ein im Lichte der Kunst noch schöner strahlendes Image, mal sollen durch Kunst Mitarbeiter motiviert, Kunden unterhalten oder Arbeitsplätze optisch aufgewertet werden. Mal sollen auch Gelder gut angelegt werden. Jedenfalls ist es nur allzu selten ein interesseloses Wohlgefallen, das zum Kunstkauf führt, einfach um der Kunst willen.

Wie es sich in Hamburg damit verhält, darüber gibt die jährliche „add art“ Auskunft. Dieses Mal öffnen 17 Unternehmen vom 21. bis 24. November ihre Häuser einem Publikum, das sonst keine Chance hätte, in die mit Kunst möblierten Räume zu schauen. Und es wäre nicht die Handelsstadt Hamburg, wenn man die präsentierte Nachwuchskunst nicht auch kaufen könnte. Der add art Award für Nachwuchskunst wird von der Holsteiner Sparkassenstiftung in der Rahmenwerkstatt Kappich & Piel verliehen. Er ist mit 3.000 Euro dotiert.

Zum Auftakt wird auch ein neues Format ausprobiert, um weitere Zielgruppen zu erreichen. Es ist ein Kunst-Quiz, bei dem das Gewinner-Team prämiert wird und die Kunst hoffentlich nicht verliert.

Als Fels in der Brandung wechselnder Kunsttrends nimmt erneut die Anwaltskanzlei Buse Heberer Fromm mit ihrer museumswürdigen Sammlung von Arbeiten Dieter Roths teil. Sieben Unternehmen präsentieren, wenn auch nur temporär, noch nicht etablierte junge Künstler, darunter die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO, die Werbeagentur Schipper Company und die K. D. Feddersen Holding. Von den Künstlern wird als Fördermaßnahme jeweils ein Werk angekauft oder es wird ein Honorar gezahlt. Die Hamburger Dependance der LBBW zeigt Werner Büttner. Anlass ist sein 65. Geburtstag.

Einzige Hürde für Interessenten ist eine Anmeldung über die Website der add art. Die Besucherströme , im vergangenen Jahr sollen es nach Angaben des Veranstalters rund 1.700 gewesen sein, sollen optimal koordiniert werden. Denn in vielen Unternehmen führt der Chef persönlich durch die Sammlung, und den soll schließlich jeder hören und sehen können. Das könnte so manches Mal spannender sein als die Kunst.

Anmeldungen zu Führungen und mehr Informationen unter: www.addart.de

Mehr: Add Art: Lesen Sie hier, was im letzten Jahr in Hamburgs Firmen ausgestellt war.

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