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Agnew's & Sons Legendäres Firmenarchiv verkauft

Die Nationalgalerie in London hat das Archiv der Kunsthandlung Agnew's & Sons erworben. Der Blick in die Bücher zeigt: Es ist alles schon einmal da gewesen: der Boom, die Mega-Galerien, die überteuren zeitgenössischen Künstler.
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Die berühmte

Die berühmte "Rokeby Venus" von Diego Velázquez. ("Die Toilette der Venus"), um 1647-51. (Ausschnitt)

(Foto: The National Gallery, London)

LondonDie Londoner Nationalgalerie hat das Firmenarchiv der Londoner Kunsthandlung Thomas Agnew’s & Sons gekauft. Möglich machte es der National Gallery Trust, ein unabhängiger Förderverein, der für den Ankauf 240.000 Pfund (umgerechnet 290.000 Euro) zur Verfügung stellte.
Die Nationalgalerie konnte sich damit eine der umfassendsten Dokumentationen von Kunstmarkttransaktionen aus einer Zeit sichern, die viel Ähnlichkeit mit dem heutigen Marktboom hat. Interne Dokumente und Verkaufsverträge, Lagerlisten und ledergebundene Verkaufsbilanzen zeigen, dass der heutige Run der Superreichen auf Kunst keineswegs so neu ist, wie man denken mag. Wie Gagosian und andere Supergalerien betrieben Thomas Agnew’s & Sons bis zur Weltwirtschaftskrise 1932 ein Netz von Galerien in Europa und den USA.

Als Starhändler der Superreichen war Agnew's im 19. Jahrhundert groß geworden. Damals begründeten englische Industrielle mit ihren „neureichen Erwerbungen“ das „goldene Zeitalter der lebenden Künstler“ wie es der Kunstmarkthistoriker Gerald Reitlinger formulierte.

Agnew’s wurde 1810 in Partnerschaft mit dem italienischen Graphikhändler Vittore Zanetti gegründet und ab 1835 als Thomas Agnew’s & Sons geführt.

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