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Asiatischer Kunstmarkt Konsolidierung auf hohem Niveau

Eine wachsende Zahl von Auktionshäusern konkurriert um die Gunst der Sammler. Das zeigt ein Blick auf der Herbstauktionen in Hongkong. Befürchtungen eines Markteinbruchs haben sich nicht bewahrheitet.
13.12.2012 - 18:03 Uhr Kommentieren
Xu Beihong (1895-1953):

Xu Beihong (1895-1953): "Elstern auf Zweigen". (Ausschnitt)

(Foto: Christie's Limited Ltd. 2012)

London Die Hongkonger Herbstauktionen waren der bisher härteste Test für den Chinamarkt, in dem sich seit einiger Zeit Wolken zusammenbrauen. Unsicherheit  über die chinesische Wirtschaft ließen die Nachfrage sinken, vor allem im spekulativen Bereich der Contemporary Art. Gleichzeitig kämpfen immer mehr Auktionshäuser um den großen Kuchen der schnell wachsenden asiatischen Kunstmärkte.

Sotheby’s konnte im Oktober in Hongkong noch einigermaßen friedlich versteigern. Nur China Guardian, das große chinesische Auktionshaus, machte mit seinem Debüt am selben Ort direkte Konkurrenz. Ende November und Anfang Dezember drängten sich aber um Christie’s große Herbstserie neben Bonhams und Christie’s Lizenzpartner Bejing Poly International auch die Ravenel International Art Group, Seoul Auction, Tiancheng Auction und andere mehr. Christie’s zog sogar vor Gericht gegen ein Auktionshaus, dass sich „Chritrs Group“ nennt und damit einen Namen trägt, der für Chinesen genau wie der Name des Londoner Auktionshauses klingt.

Gestiegene Absatzquoten

Aber dann fiel den Marktspielern ein Stein vom Herzen, als Christie’s Umsatz mit 333 Millionen US-Dollar zwar neun Prozent unter dem Vorjahresergebnis lag und den 2011 eingeleiteten Volumenrückgang fortsetzte. Aber der Schaden hielt sich in Grenzen. Man war besser auf die Konsolidierung vorbereitet, hatte die Taxen angepasst und konnte die Absatzquoten nach Losen gegenüber 2011 sogar wieder steigern.

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    „Alle Zweifel sind beseitigt. Die Zahlen zeigen, dass der Kunstmarkt in China und Asien stark und dynamisch bleibt, und die Käufer und Sammler auch auf höchstem Niveau aktiv bleiben“, bilanzierte Christie’s Asien Präsident François Curiel. Einer der Käufer, der Londoner Händler Daniel Eskenazi, der u. a. ein Paar Ming-Schränkchen aus einer amerikanischen Möbelsammlung für 852.000 US-Dollar ersteigerte, bezeichnete den Markt als „stark“. „Es kommt nicht so sehr auf die Endpreise an, sondern darauf, wie tief der Markt ist“, also wie viele Bieter sich um die Lose bewerben.

     

    Chinas Nachbarn drängen nach vorn
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