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Auktion bei Neumeister Altmeister bringen den Erfolg

Neumeister versteigert historische Gemälde zum Vielfachen des Schätzpreises. Mit moderner Kunst hat das Münchener Auktionshaus weniger Glück.
10.12.2020 - 09:33 Uhr Kommentieren
Ein Unternehmer aus dem Inn-Tal übernahm das 1833 entstandene Gemälde für 44.450 Euro. Quelle: Neumeister
Robert Kummer „Im Inntal“

Ein Unternehmer aus dem Inn-Tal übernahm das 1833 entstandene Gemälde für 44.450 Euro.

(Foto: Neumeister)

München Die Alte Kunst ist im Auktionshaus Neumeister in München der Umsatzbringer; so auch in der Auktion mit Alter Kunst, Grafik und Gemälden des 15. bis 20. Jahrhunderts am 2. und 3. Dezember 2020. Teuerstes Los wurde Gerard de Lairesses frühbarockes Gemälde „Die Anbetung der Hirten“ mit 209.550 Euro (alle Preise inklusive Aufgeld, ohne Mehrwertsteuer). Es war moderat auf 30.000 Euro geschätzt worden.

Mit dem Gemälde, das einst Teil eines sechsteiligen Zyklus' war, konnte die belgische Kunsthandlung Fondation Albert Vandervelden die Folge jetzt komplettieren. Sie besitzt bereits die anderen fünf Bilder.

Eine kleine Version von Lucas Cranachs „Das ungleiche Paar“ erwarb für 152.000 Euro ein fränkischer Sammler. Langen Atem bewies ein Unternehmer aus dem Inn-Tal. Er übernahm mit 44.450 Euro Robert Kummers Gemälde „Im Inntal“ von 1833 für das Zehnfache der Taxe. Bei den Antiquitäten steht eine süddeutsche Renaissance-Automatenuhr mit stehendem Jesuskind zum Preis von 55.880 Euro an der Spitze.

Weniger Erfolg hatte Neumeister im Bereich „Moderne und zeitgenössische Kunst“. Mit 53.340 Euro ist Rupprecht Geigers blaues Gemälde „683/74“ von 1974 einer der wenigen Erlöse über der 10.000-Euro-Marke. Toplose wie das auf 350.000 Euro taxierte Gemälde „Keitelkähne“ von Max Pechstein, Lesser Urys auf 130.000 Euro geschätztes Bild „Auf dem Balkon des Café Bauer“ und Max Liebermanns „Tennisplatz am Meer“ warten im Nachverkauf auf Interessenten.

Von insgesamt 754 angebotenen Losen konnte Neumeister laut aktueller Ergebnisliste 227 Verkäufe realisieren.

Mehr: Auktion bei Neumeister: Das Beste kommt ins Hochglanzmagazin, der Rest ins Internet

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