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Auktionshaus Sotheby's steht vor Führungswechsel

Nach der Übernahme Sotheby's durch Bidfair soll Tad Smith nicht mehr die Geschäfte des Auktionshauses führen. Der genaue Zeitpunkt des Ausscheidens ist aber noch offen.
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Tad Smith soll nach der Übernahme durch Patrick Drahi und dessen Firma Bidfair USA nicht mehr CEO sein. Quelle: action press
Sotheby's

Tad Smith soll nach der Übernahme durch Patrick Drahi und dessen Firma Bidfair USA nicht mehr CEO sein.

(Foto: action press)

Frankfurt Das weltweit agierende Auktionshaus Sotheby’s steht vor einem Führungswechsel. Thomas Sidney Smith Jr., genannt Tad Smith, wird nach dem Eigentümerwechsel nicht weiterhin CEO sein. Das erfuhr das Handelsblatt aus mehreren Branchenquellen. Das 1744 gegründete Versteigerungshaus sagte auf Handelsblatt-Anfrage, dass das Gerücht unwahr sei und dass sich Tad Smith sehr freue, den neuen Eigentümer nächste Woche zu begrüßen.

Der Princeton- und Harvard-Absolvent Tad Smith ist seit 2015 Chef von Sotheby’s. Sein Gehalt gibt Wikipedia mit 1,4 Millionen Dollar ohne Boni und Aktien an. Dem Vernehmen nach versüßt ein gediegener zweistelliger Millionenbetrag den Abschied vom bunten und vielfältigen Auktionsgeschäft. Sotheby’s hatte 2018 6,4 Milliarden Dollar mit Kunst, Juwelen und Luxusgütern umgesetzt. Mitbewerber Christie’s kam auf sieben Milliarden Dollar.

Hintergrund ist die im Juni des Jahres verkündete Übernahme des Branchenriesen durch Patrick Drahi und dessen Firma Bidfair USA. Der Medien- und Telekommunikationsunternehmer zahlt den Aktionären einen über dem Börsenwert liegenden Preis von 57 Euro pro Aktie und nimmt das Haus in Kürze von der New Yorker Börse. Den Verkaufspreis von 3,7 Milliarden Dollar stemmt der Franzose Drahi nur zu einem Teil aus seinem Firmenvermögen. Den größeren Teil finanziert die BNP Paribas.

Mehr: Mitten im Brexit-Chaos versteigert das Auktionshaus Sotheby's das Bild „Devolved Parliament“. Lesen Sie hier, wie Sensationskünstler Bansky das britische Parlament auf die Schippe nimmt.

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