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Auktionsvorbericht Karl & Faber ruft progressive Kunst aus den Sechzigern auf

Das Münchener Auktionshaus Karl & Faber versteigert die Kollektion eines Ulmer Sammlers. Im Mittelpunkt stehen Tendenzen der Abstraktion.
26.11.2020 - 16:51 Uhr Kommentieren
Das auf Hartfaserplatte gemalte Bild
Günter Fruhtrunk

Das auf Hartfaserplatte gemalte Bild "Drei Bereiche" entstand 1966. Es ist auf 20.000 bis 25.000 Euro geschätzt (Ausschnitt)

(Foto: Karl & Faber; VG Bild-Kunst, Bonn 2020)

München Eine Zeitkapsel der 1960er- und 1970er-Jahre ist die Kollektion eines ungenannten Ulmer Sammlers, die Karl & Faber in München marktfrisch und zu Taxen zwischen 500 und 500.000 Euro am 10. Dezember versteigern wird. Der Sonderkatalog „Tendenzen der Abstraktion“ enthält Frühwerke von Rupprecht Geiger ab 70.000 Euro, Günter Fruhtrunk, Lothar Quinte sowie Kissenbilder von Gotthard Graubner, die um 80.000 Euro kosten sollen.

Im intellektuellen Schatten der berühmten Ulmer Hochschule für Gestaltung hat ein Sammler die Qualität seiner Zeitgenossen schon in der Anfangsphase erkannt, aber auch die Vorläufer nicht übersehen: Werke von Wassily Kandinsky starten bei 200.000 Euro. August Mackes Gemälde „Frau mit Kind an Gartenmauer“ wird auf 400.000 bis 600.000 Euro geschätzt.

Karl & Faber betont die Parallelen zur bekannten Sammlung des Verlegers Kurt Fried, die heute zum Ulmer Museum gehört. Frieds nicht-kommerzielles „studio f“ war einst Ulms Zentrum für progressive Kunst und hatte wohl Einfluss. Eine Decollage Mimmo Rotellas von 1961, Christos Entwurf zu seiner ersten Verhüllungsidee „Store Front“ von 1965, geschätzt auf mindestens 60.000 Euro, und eine minimalistische Leinwand des heute hoch dotierten Richard Lin sprechen dafür.

Mehr: Auktionen bei Karl & Faber: In Krisen sind Klassiker gefragt

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