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Benefiz-Auktion Wie ein Verein Geld für Münchener Museen einsammelt

Die Freunde der Pinakotheken in München bitten zu Auktion und Fest. Mitbieten kann jeder Kunstfreund online. Den Erlös bekommen die vier Museen der Pinakothek der Moderne.
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„Untitled, 2018“ ist ein Siebdruck auf Aluminium. Er wurde von der Künstlerin zur Verfügung gestellt. Quelle: Anne Imhof & Galerie Buchholz, Berlin/Cologne/New York
Anne Imhof

„Untitled, 2018“ ist ein Siebdruck auf Aluminium. Er wurde von der Künstlerin zur Verfügung gestellt.

(Foto: Anne Imhof & Galerie Buchholz, Berlin/Cologne/New York)

München Für die echten Freunde der zeitgenössischen Kunst ist die „PIN. Party“ in München ein gesetzter Termin in der Agenda. Immer wenn der Verein „PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne“ im November von Künstlern, Galeristen oder Sammlern gestiftete Kunstwerke versteigern lässt, kommen rund 800 Kunstliebhaber aus Politik und Wirtschaft, Banken, Kultur und Medien zusammen. Zum 17. Mal wird es am 23. November in der Rotunde der Pinakothek der Moderne ein rauschendes Fest geben.

Von 60 Kunstwerken versteigert Lydia Fenet von Christie’s New York 28 live. Die Spendenerlöse und ein Teil der Eintrittseinnahmen – Karten kosten zwischen 600 und 100 Euro – fließen den vier Pinakotheken der Moderne zu. Die gut gemachte Website unter pin-freunde.de stellt alle Kunstwerke anschaulich vor. Darunter befinden sich Werke von angesagten Künstlerinnen und Künstlern wie Karla Black, Edmund de Waal, Günther Förg, Asta Gröting, Anne Imhof, Alex Katz, Otto Piene, Jackson Pollock, Ulrike Rosenbach, Michael Sailstorfer und Hito Steyerl.

Anders als bei einer Versteigerung im Auktionshaus entfällt hier das sonst übliche Aufgeld. Es gibt zumindest den Hauch einer Chance, ein attraktives Kunstwerk zu einem Wert unterhalb des Galeriepreises zu erwerben. Wenn aber viele Gebote den Preis nach oben treiben, dann weiß der spendable Käufer immerhin, dass er damit auch die Museen unterstützt. Wer nicht zu den geladenen Gästen zählt, kann ab 9. November auch online auf die übrigen 32 Lose bieten. Die digitale Auktion wird von Rupert Keim vom Auktionshaus Karl & Faber betreut.

15 Jahre hat Stephanie Manstein von Christie’s Pressestelle in London aus die PIN. Auktion betreut. Es war eines der Lieblingsprojekte der kürzlich verstorbenen Öffentlichkeitsarbeiterin. In Erinnerung bleibt Stephanie Manstein mit ihrem Enthusiasmus, Humor und der Gabe, Themen, Kunst und Menschen zu verbinden.

Solch eine Plattform für spontane Treffen, heiteren Gedankenaustausch und mäzenatische Gesten wird die feierliche PIN. Party auch in diesem Jahr wieder sein. Alle Erlöse fließen in Ausstellungen und Ankäufe.

Mehr: Benefiz-Auktion: Lesen Sie hier, wie die Freunde der Pinakothek Millionen für die Münchener Museen sammeln.

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