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Berlinale Goldener Bär geht an türkischen Film „Honig“

Der Goldene Bär der 60. Berlinale geht an den türkischen Film "Honig", wie die Jury der Internationalen Filmfestspiele Berlin am Samstagabend mitteilte. Darstellerpreise gingen nach Japan und Russland, die mit drei Filmen im Wettbewerb vertretenen Deutschen gingen bei den Hauptpreisen leer aus.
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Der türkische Regiesseur Semith Kaplanoglu erhielt des Hauptpreis der diesjährigen Berlinale. Quelle: ap

Der türkische Regiesseur Semith Kaplanoglu erhielt des Hauptpreis der diesjährigen Berlinale.

(Foto: ap)

HB BERLIN. Regisseur Semih Kaplanoglu erzählt in "Honig" von einer Kindheit im ländlichen Anatolien. Nach 46 Jahren gewann damit erstmals wieder ein Film aus der Türkei einen Goldenen Bären.

Mit dem Silbernen Bären für die beste Regie wurde der in der Schweiz unter Hausarrest stehende Roman Polanski für seinen Politthriller "Der Ghostwriter" ausgezeichnet. Auch seine Hauptdarsteller Pierce Brosnan und Ewan McGregor waren der Gala fern geblieben.

Stattdessen nahmen die Produzenten den Preis entgegen und richteten eine Botschaft von Polanski aus: "Selbst wenn ich gekonnt hätte, wäre ich nicht gekommen. Denn als ich das letzte Mal zu einem Festival gekommen bin, um einen Preis entgegenzunehmen, bin ich im Gefängnis gelandet."

Die Darstellerpreise gingen nach Japan und Russland. Den Großen Preis der Jury erhielt der Rumäne Florin Serban für das Jugenddrama "Wenn ich pfeifen möchte, pfeife ich". Die mit drei Filmen im Wettbewerb vertretenen Deutschen gingen bei den Hauptpreisen leer aus. "Shahada" des Deutsch-Afghanen Burhan Qurbani erhielt aber den Preis der Gilde Deutscher Filmkunsttheater.

"Honig" ist nach "Milch" und "Ei" der Abschluss einer autobiografisch geprägten Trilogie über Yusuf als kleinen Jungen, Studenten und alten Mann. In dem ganz ohne Musik gedrehten "Honig" spielt die Natur eine der Hauptrollen. Traumwandlerisch schöne, ruhige Bilder zeigen den Kosmos des Kindes, seine Hoffnungen, Sehnsüchte und Ängste. Der Film ist eine deutsch-türkische Koproduktion. (Internet: www.berlinale.

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