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Bernard Arnault Luxus-Konzern investiert in zwei Pariser Messen

Der Sammler und Unternehmer Bernard Arnault will wieder in das Kunstgeschäft investieren. Er wird Aktionär der Kunstmessen Fine Arts Paris und Salon du dessin.
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Chairman und CEO des Luxusgüter-Konzerns LVMH Quelle: Reuters, Foto: Gonzalo Fuentes
Bernard Arnault

Chairman und CEO des Luxusgüter-Konzerns LVMH

(Foto: Reuters, Foto: Gonzalo Fuentes)

Paris Bernard Arnaults Firmengruppe LVMH wird Aktionär der kleinen, aber ambitionierten Kunstmesse „Fine Arts Paris“ und des „Salon du dessin“. Das ließen die Organisatoren der Fine Arts Paris über eine Pressemitteilung der Luxusholding und über die Monatskunstzeitschrift „Connaissance des arts“ verlauten. Das Magazin bringt, wie bei der Frieze in London, neue Ideen für die beiden Pariser Messen ein.

Die dritte Ausgabe der Fine Art Paris läuft mit 46 Ausstellern aus zehn Ländern bis zum 17. November. Schauplatz ist das Carrousel du Louvre. Das Angebot ist gut, verfügt aber kaum über Meisterwerke. Im November kommenden Jahres bekommt die Fine Arts Paris dann einen neuen Standort mit mehr Platz. Sie soll mit circa 70 Ausstellern in Zelten vor dem Invalidendom residieren. Es ist derselbe Ort, wo LVMH einige Modeschauen organisierte und alljährlich die Autoauktionen von RM Sotheby’s stattfinden.

Begehrter Standort

Erinnert sei hier daran, dass der frühere Leiter der Antiquitäten- und Juwelen-Biennale, Christian Deydier, vor dem Invalidendom auch eine „Sublime“ betitelte Luxusmesse plante, deren Durchführung ihm jedoch die Armee nach langen Verhandlungen verweigerte.

Arnault kann politisch und finanziell vielleicht mehr bewegen. Aber: Mit Ausnahme der Zeitschrift „Connaissance des arts“, die seit 2000 zu LVMH gehört und rentabel ist, waren Arnaults Investitionen am Kunstmarkt bis jetzt immer Verlustgeschäfte. Von Ende 1999 bis zum 1.1.2002 beteiligte sich LVMH am Auktionshaus Phillips und verlor einen dreistelligen Millionenbetrag. Von 2000 bis Anfang 2004 hielt die Luxusgruppe die Aktienmehrheit des – nur zuvor – umsatzstärksten Pariser Auktionshauses Tajan. Trotz der wiederholten Einbußen am Kunstmarkt stieg Arnault 2015 ins Berliner Internet-Auktionsunternehmen Auctionata Paddle8 ein, das bereits 2017 insolvent war.

Christian Deydier würde „gerne einen Stand auf der Fine Arts Paris“ nehmen, wie er dem Handelsblatt mitteilte. Wenn er internationale Aussteller zur Messe brächte, wäre deren Erfolg garantiert.

Mehr: Kunstmesse Fiac: Lesen Sie hier, was unserer Korrespondentin Olga Grimm-Weissert beim Rundgang über diese Pariser Messe auffiel.

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