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Best-Practice-Beispiele Drei Projekte, die auffielen, aber leer ausgingen

Von wegen spröde Wirtschaft: Bei der Kulturförderung werden viele Unternehmen kreativ. Dass man sich mit experimentellen Projekten jedoch nicht nur Freunde macht, das bekam der BMW-Konzern zu spüren.
14.09.2012 - 13:21 Uhr Kommentieren
Die „Kestnerkids“ in Aktion: Die Kestnergesellschaft stellte ihre Ausstellungsräumen zur Verfügung. Quelle: PR

Die „Kestnerkids“ in Aktion: Die Kestnergesellschaft stellte ihre Ausstellungsräumen zur Verfügung.

(Foto: PR)

Düsseldorf Kulturförderung hat viele Gesichter. Das Spektrum der für den Deutschen Kulturförderpreis eingereichten Projekte war in diesem Jahrgang ebenso breit, wie der Kulturbegriff selbst es heute ist. Von der Vermittlung elementarer Kulturtechniken über die sogenannte Hochkultur bis hin zum Denklabor, in dem interdisziplinäre Teams über gesellschaftlichen Fragen der Zukunft brüten, war alles dabei.

Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit stehen insbesondere Projekte, die sich der Förderung des Nachwuchses widmen und damit auch Bildungsaufgaben und kulturelle Basisarbeit übernehmen. In Hannover hat sich die PSD-Bank mit der Kestnergesellschaft zusammengetan und das Projekt „Kestnerkids machen Kunst“ ins Leben gerufen. Seit zwei Jahren werden regelmäßig speziell für Kinder zwischen vier und acht Jahren konzipierte, kostenlose Führungen durch die Ausstellungen in deutscher und englischer Sprache angeboten. Das Unternehmen trägt hierbei nicht nur die Kosten für die Kunst-Therapeutin und die Materialien zum „Kunstmachen“, es stellt auch Medienkontakte und Marketing zur Verfügung.

Die enge Kooperation zwischen Unternehmen und Kunstverein war von Beginn an gegeben. „Es gab keinen einzelnen Initiator, die Idee ist im Team entstanden“, berichtet Hendrik Bartels, verantwortlich fürs Marketing der Kestnergesellschaft.

Nachwuchsförderung der ganz anderen Art betreibt dagegen die Berliner Gasag, die seit 15 Jahren gemeinsam mit der Neuköllner Oper den Berliner Opernpreis zur Förderung junger Komponisten und Kollektive auslobt. Als „Berlins viertes Opernhaus“ steht die Neuköllner Oper für in jeder Hinsicht innovatives Musiktheater jenseits eingefahrener Seh- und Hörgewohnheiten, das sich nahezu ausschließlich Ur- und Erstaufführungen widmet. In Koproduktionen mit Hochschulen arbeitet die Neuköllner Oper nicht nur an der Neubelebung der alten Hochkultur-Gattung „Oper“, sie experimentiert auch mit neuen Genres. Die Erfolgsgeschichte des Privattheaters ist eng mit dem seit 1997 mit der Gasag vergebenen Opernpreis verbunden, der inzwischen als Karrieresprungbrett für junge Avantgardekomponisten und Kreativkollektive gilt.

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