Buchrezension Doch eine Weltgeschichte?

Die Analyse der Gegenwart seit 1989 beschließt als histografisches Werk Heinrich August Winklers monumentales Opus „Geschichte des Westens“. Ist sein Vorhaben geglückt? Eine Rezension über den vierten Band der Reihe.
  • Michael Hüther
IW-Direktor Prof. Dr. Michael Hüther, 

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.  Quelle: Pressebild
Michael Hüther

Der Autor der Rezension ist Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Der promovierte Volkswirt ist auch Historiker.

(Foto: Pressebild)

Zu den derzeit politisch wie öffentlich am schärfsten geführten Debatten gehört die über das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP). Jenseits aller ökonomischen Argumente wird von den Befürwortern darauf verwiesen, dass mit diesem Projekt sich zwei Wirtschaftsräume verbinden, die gleiche Werte teilen und ein hohes Maß an gemeinsamer historisch-kultureller Prägung aufweisen. Fragt man nach den dahinter stehenden Fakten, Argumenten und historischen Einordnungen, dann bietet sich Heinrich August Winklers Opus „Geschichte des Westens“ an, deren letzter, vierter Band über „Die Zeit der Gegenwart“ soeben erschienen ist.

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