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Cannes Goldene Palme geht an Michael Haneke

Das Drama „Liebe“ bringt dem Österreicher Michael Haneke seine zweite Goldene Palme in Cannes ein, dem weltweit wichtigsten Filmfestival. An der Produktion war auch Deutschland beteiligt.
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Haneke, in der Mitte, posiert mit seinen zwei Schauspielern Emmanuelle Riva und Jean-Louis Trintignant. Quelle: dpa

Haneke, in der Mitte, posiert mit seinen zwei Schauspielern Emmanuelle Riva und Jean-Louis Trintignant.

(Foto: dpa)

CannesBeim Filmfestival von Cannes hat der österreichische Filmemacher Michael Haneke (70) die Goldene Palme gewonnen. Sein zärtliches Drama „Liebe“ über Krankheit und Tod in einer langjährigen Ehe wurde am Sonntagabend von der Jury als bester Film des Wettbewerbs 2012 ausgezeichnet. Es ist bereits die zweite Goldene Palme für Haneke: Erst vor drei Jahren bekam er den begehrten Hauptpreis für sein schwarz-weißes Sittendrama „Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte“.

In „Liebe“ erzählt Haneke in stillen, fast nur beobachtenden Bildern von dem Ehepaar George und Anna, die seit Jahrzehnten miteinander verheiratet sind. Als Anna erst einen, und später noch einen Schlaganfall erleidet, kümmert sich George liebevoll um sie. Das wird von den beiden Hauptdarstellern Jean-Louis Trintignant (81) und Emmanuelle Riva (85) überzeugend gespielt.

„Liebe“ (Originaltitel: „Amour“) ist eine Koproduktion der Berliner Firma X Filme Creative Pool und wurde vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert. „Wir freuen uns sehr für Michael Haneke und X Filme.

„‚Amour‘ ist ein äußerst bewegender Film, der durch das intensive Spiel der Schauspieler und die perfekt durchdachte und berührende Inszenierung von Michael Haneke Publikum und Kritiker in Cannes gleichermaßen begeistert hat“, sagte am Sonntagabend Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus laut Mitteilung.

Die Jury in Cannes unter Vorsitz ihres Präsidenten Nanni Moretti zeichnete außerdem die Gesellschaftssatire „Reality“ des Italieners Matteo Garrone mit dem Großen Preis der Jury aus. Der britische Regisseur Ken Loach wurde für sein tragikomisches Drama „The Angels' Share“ mit dem Preis der Jury geehrt.

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