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Christie's New York Eine Auktion nur für Meisterstücke

Christie’s New York ist dem Vorbild London gefolgt und hat eine exklusive Auktion nur für Raritäten eingeführt. Das Angebot reicht von der Renaissance-Bronze bis zum Apple-Computer. Das Debüt zum Saisonschluss 2014 hat sich trotz einiger Rückgänge gelohnt.
05.01.2015 - 13:04 Uhr Kommentieren
Legendärer erster Apple aus Steve Jobs' Garage. Das Exemplar, das Charles Ricketts 1976 für 600 Dollar erwarb, erzielte bei Christie's in New York 365.000 Dollar. Quelle: Reuters

Legendärer erster Apple aus Steve Jobs' Garage. Das Exemplar, das Charles Ricketts 1976 für 600 Dollar erwarb, erzielte bei Christie's in New York 365.000 Dollar.

(Foto: Reuters)

New York Seit sechs Jahren sorgt der kategorienübergreifende „The Exceptional Sale“ bei Christie’s in London regelmäßig für Rekordmeldungen. Das jeweils kleine, aber feine Angebot vereint einmal im Jahr im Juli Raritäten der Antike, des Kunstgewerbes und europäischer Möbel und will die Nachfrage nach Meisterstücken bedienen, die außergewöhnlich gut bezahlt werden. Der gut gewählte Zeitpunkt rund um die Abendversteigerungen von Altmeistern bis Zeitgenossen sichert internationale Aufmerksamkeit.

Am 11. Dezember 2014 hatte diese exklusive Verkaufsplattform ihr Debüt in New York, hier angedockt an die zum Jahresende versteigerten hochpreisigen Kategorien Design, Antiken und Juwelen. Zwar wurden die 47 Objekte nur zu 65 Prozent abgesetzt, 30 Zuschläge brachten jedoch 40,9 Millionen Dollar ein.

Befindet sich nun in den Niederlanden: Adriaen de Vries' Bronze einer mythologischen Gestalt (ca. 1626), für die das Rijksmuseum Amsterdam 27.9 Millionen Dollar aufwenden musste. Quelle: Christie's Images 2011

Befindet sich nun in den Niederlanden: Adriaen de Vries' Bronze einer mythologischen Gestalt (ca. 1626), für die das Rijksmuseum Amsterdam 27.9 Millionen Dollar aufwenden musste.

(Foto: Christie's Images 2011)

De Vries-Bronze in Holland

Allein 27,9 Millionen Dollar erzielte die signierte und auf 1626 datierte Bronze vom Holländer Adriaen de Vries (1556-1626), die auf 15 bis 25 Millionen Dollar geschätzt war. Die souveräne, freie Modellierung des Aktes ist typisch für de Vries‘ Spätwerk. Bei der Identifizierung der Skulptur gab es jedoch Uneinigkeit. Vorgeschlagen wurden Bacchus oder auch – wegen der Weltkugel, die der Unbekleidete auf den Schultern stemmt – Atlas. Sie ist jedoch eine spätere Ergänzung.

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    Die Bronze war erst 2010 bei einer Routineschätzung im oberösterreichischen Schloss St. Martin wieder entdeckt worden (Handelsblatt vom 4.12.2014 und Online auf Handelsblatt.com). Jetzt griff das Amsterdamer Rijksmuseum dank zahlreicher privater und öffentlicher Fördermittel zu. „Adriaen de Vries ist der Michelangelo Hollands, seine Werke sind genauso selten“, freute sich der Generaldirektor des Museums, Wim Pijbes. Sein Museum besitzt nun die einzige Bronze des Bildhauers im Land.

    De Vries war bis zu seinem Tod am Prager Hof des bedeutenden Kunstsammlers Kaiser Rudolf II. tätig. Aber seine Bedeutung als einer der wichtigsten Bildhauer des frühen Barock rief erst eine große Ausstellung ins Gedächtnis, die 1998/2000 durch Europa und den USA tourte.

    Aus dem Besitz von Rothschild
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