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Cologne Fine Art Eine Antiquitätenmesse wird überholt

Messemacher Daniel Hug will der Cologne Fine Art ein schärferes Profil und eine Richtung geben. Ein Schwerpunkt soll zukünftig auf dem Design des 20. Jahrhunderts liegen.
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Impressionen von der Cologne Fine Art, als sie noch den Zusatz
Eine Antiquitätenmesse im Wandel

Impressionen von der Cologne Fine Art, als sie noch den Zusatz "& Antiques" im Titel führte. Das ist acht Jahre her. Hier ein Blick in den Stand der Galerie André Kirbach aus Düsseldorf.

(Foto: Kölnmesse)

Köln Daniel Hug, Direktor der Art Cologne, übernimmt für zwei Ausgaben die Cologne Fine Art (Cofa). Er will die angeschlagene Messe im Profil schärfen und ihr eine Richtung geben. Ein Zeichen dafür ist die Umbenennung in „Cologne Fine Art and Design“. Die ehemalige Westdeutsche Kunst- und Antiquitätenmesse rückt in ihrer 50. Ausgabe stärker in Richtung Design und Kunsthandwerk.

Was Hug unter Design versteht, macht die neue Sonderschau deutlich, die dem 100. Geburtstag des Bauhauses gewidmet ist. Hug will die wenigen wichtigen Sammler erreichen: „Die bisherigen Designmessen kosten zwar nur ein Zehntel an Standkosten, aber die sehen aus wie bessere Flohmärkte. Ich will nicht jeden, der gebrauchte Möbel verkaufen will.“

Damit will Hug einen Kontrapunkt setzen zu anderen Veranstaltungen, die vor allem französisches Mid-Century-Design propagieren. Der Schwerpunkt soll auf dem 20. Jahrhundert liegen, „vom Anfang bis zum Ende“. Von dort aus soll es thematische Verbindungen zu anderen Epochen und Sparten geben, die sich auch in der Besucherführung spiegeln.

Ziel sei, den Schwerpunkt „im Kontext der Geschichte von Kunst und Angewandter Kunst aus der ganzen Geschichte der Menschheit – von der Antike bis zur Neuzeit“ – zu präsentieren. Der bei einer Messe für den Kunsthandel widersinnige Cologne Fine Art-Preis für einen zeitgenössischen Künstler wird in diesem Jahr ersetzt durch die Prämierung des besten Stands, den die Expertenjury auswählt. Sie ist auch für die Begutachtung der Exponate zuständig.

Wer hingegen auf einen erneuten Termintausch gesetzt hat, der der Art Cologne den von vielen geliebten Herbsttermin zurückbrächte, wird enttäuscht. Beide Messen bleiben bei ihren Daten. Aber wer weiß, was passiert, wenn die Elternzeit der bisherigen Leiterin Cornelia Zinken in anderthalb Jahren abläuft.

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