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Dauerleihgabe Wiener Kunstmuseum Albertina erhält Sammlung Jablonka

Die Sammlung mit den Schwerpunkten amerikanische und deutsche Kunst der Achtzigerjahre umfasst 400 Werke.
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„John Ford, Director, Bel Air, California“ von 1972. Der Abzug wurde 1975 hergestellt. Quelle: Albertina Wien/Sammlung Jablonka
Richard Avedon

„John Ford, Director, Bel Air, California“ von 1972. Der Abzug wurde 1975 hergestellt.

(Foto: Albertina Wien/Sammlung Jablonka)

Düsseldorf Und wieder geht eine hochkarätige Privatsammlung nach Wien. Diese Woche gab das Kunstmuseum Albertina „die Akquisition der Sammlung Jablonka“ bekannt. Ein Coup aus mehreren Gründen. Denn seit der Schließung der Kölner Galerie von Rafael Jablonka 2018 war gerätselt worden, was mit seiner Sammlung amerikanischer und deutscher Kunst vor allem der 1980er-Jahre geschehen wird.

Jablonka brachte sie in eine Stiftung ein. Und dann hat er ein passendes Museum gesucht, „das sich auch in hundert Jahren noch um diese Kunstwerke kümmern kann“, gibt der Sammler in der Pressemitteilung zu Protokoll. Die Nachbarschaft von Namen wie Peter Paul Rubens, Egon Schiele und Pablo Picasso mag wohl auch schmeichelhaft wirken. Von den 400 Werken stammen 240 von Nobuyoshi Araki, dem japanischen Fotografen mit der Vorliebe für Bondage. Mit dabei sind auch Werke von Mike Kelly, Sherrie Levine, Andreas Slominski und Richard Avedon.

Ein Coup ist der Zuwachs auch, weil weder ein Kauf noch eine Schenkung oder Kombination aus beidem hinter dem Neuzugang stehen. Die Stiftung Jablonka leiht der Albertina die Kunstwerke langfristig. Nicht mehr und nicht weniger. Wien liege zwischen Polen, woher Jablonka stammt, und seinem Wohnsitz in der Schweiz, sagt der Sammler.

Generaldirektor Klaus Albrecht Schröder überformt das über 250 Jahre alte Graphikmuseum zu einem Haus für zeitgenössische Malerei und Skulptur. Neben Einzelschenkungen lebender Künstler aus Anlass von Ausstellungen übernimmt Schröder aktuelle Kunst gern blockweise: darunter die Herbert und Rita Batliner Stiftung als Leihgabe, die Sammlung Essl, die in Teilen geschenkt wurde und zu 60 Prozent als Leihgabe an die Albertina fiel. Kürzlich wurde der Direktor zum fünften Mal um weitere fünf Jahre bestellt.

Mehr: Der 40-Millionen-Deal. Lesen Sie hier über die Dauerleihgabe des Baulöwen Karlheinz Essl in der Albertina

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