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Design Schmale Offerte trifft auf wählerische Bieter

Aus dem begrenzten Design-Angebot der New Yorker Auktionen picken sich die Sammler nur das Qualitätvollste heraus. Dauerbrenner sind Skulpturen und Möbel von Lalanne und Produkte der Tiffany-Studios. Bei Phillips begeistert eine Keramik-Kollektion.
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Rembrandt Bugattis

Rembrandt Bugattis "Marschierender asiatischer Elefant" entstand ca. 1909 aus patinierter Bronze. (Ausschnitt)

(Foto: Christie's Images Ltd. 2014)

New YorkInsgesamt 27,3 Millionen Dollar brachten die wichtigen Designauktionen vom 17. bis 19. Dezember 2013 den drei führenden New Yorker Auktionshäusern ein. Dabei waren die Kataloge betont schmal gehalten. „Der Markt ist selektiv“, so Christie's-Expertin Carina Villiger. Ein internationales Publikum schätzte vor allem Qualität.

Toplose zurückgezogen

Für Sotheby’s begann die Woche mit einer Enttäuschung. Zwei Toplose wurden zurückgezogen. 720.000 Dollar hätte der von Frank Lloyd Wright entworfene Schreibtisch aus Walnussholz und rot emailliertem Metall nebst dreibeinigem Bürostuhl am 18. Dezember gemeinsam einbringen können. Sie seien aber gestohlen, so die Anwälte des Eigentümers, dem Reinigungsmittelhersteller S.C. Johnson & Son in Racine, Wisconsin. Für dessen berühmtes Verwaltungsgebäude hatte Wright auch das Mobiliar 1936 entworfen. Laut Klageschrift verleihe S.C. Johnson & Son Objekte und Möbel für Ausstellungen, gebe aber nie das Eigentum auf. Ein von Sotheby’s privat eingefädelter Verkauf kann erst nach der Eigentumsklärung abgewickelt werden.

Paul Evans'

Paul Evans' "Sculpture Front"-Schrank, 1969, erzielte 269.000 Dollar. (Ausschnitt)

(Foto: Sotheby's)

Ein anderes Wright-Los, das große Oberlichtfenster aus opalisierendem Glas aus dem Wohnzimmer des Darwin Martin House erfüllte bei 149.000 Dollar bequem die Erwartungen. Das weitläufige Anwesen, das Wright für den leitenden Angestellten der Larkin Soap Company von 1903 bis 1905 in Buffalo baute, wird seit einigen Jahren restauriert. Das große Haus hat fast 400 Bleiglasfenster, nur noch wenige Originale haben sich erhalten.

Auch Skulpturen und Möbel von Claude und François-Xavier Lalanne bleiben weiterhin begehrt. Bereits vor wenigen Wochen setzte Sotheby’s in einer New Yorker Verkaufsausstellung fast die Hälfte der 36 angebotenen Lalanne-Werke zu 20.000 bis 1,5 Millionen Dollar schnell ab. Am 18. Dezember verdoppelte dann Claude Lalannes großer Stier mit der entführten Europa die untere Erwartung auf 485.000 Dollar (Auflage 8).

Selbstläufer aus den Tiffany-Studios
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