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Dresden Mehr als 500 Hinweise nach Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe

Bei der Polizei in Dresden gehen nach dem spektakulären Museumsdiebstahl jede Menge Hinweise ein. Jedoch gibt es noch keine Tatverdächtigen.
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Neue Hinweise könnten aber mitunter eine schnelle Reaktion der Ermittler erfordern. Quelle: dpa
Juwelenzimmer im Grünen Gewölbe

Neue Hinweise könnten aber mitunter eine schnelle Reaktion der Ermittler erfordern.

(Foto: dpa)

Dresden Nach dem Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe in Dresden sind bisher 516 Hinweise eingegangen. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Dresden mit. Demnach gingen allein 160 Hinweise über das von der Polizei geschaltete Portal ein. Auch der am 1. Dezember über die Sendung „Kripo Live“ erfolgte Fahndungsaufruf habe weitere Hinweise ergeben, hieß es.

Bislang gibt es nach Angaben des leitendes Oberstaatsanwaltes Klaus Rövekamp und Polizeipräsident Jörg Kubiessa aber noch keinen dringenden Tatverdacht gegen bestimmte Personen. Neue Hinweise könnten aber mitunter eine schnelle Reaktion der Ermittler erfordern. „Plötzliche Exekutivmaßnahmen wie Durchsuchungen und Vernehmungen sind daher jederzeit möglich.“

Polizei und Staatsanwaltschaft stellten am frühen Montagmorgen – genau eine Woche nach dem spektakulären Diebstahl von historischem Schmuck aus dem Grünen Gewölbe – den Ablauf des Einbruchs nach. Zur gleichen Uhrzeit wie bei der Tat überwanden die Fahnder die äußere Sicherung, um an das Fenster zu gelangen. Zudem wurden die Abläufe in der Sicherheitszentrale sowie die technischen Abläufe innerhalb des Museums bei dem nachgestellten Einbruch überprüft.

Die Täter waren im Schutz der Dunkelheit über eines der vergitterten Fenster in das Museum eingedrungen und hatten mit einer Axt eine Vitrine im Juwelenzimmer eingeschlagen. Nach nur wenigen Minuten konnten sie mit ihrer Beute flüchten.

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  • dpa
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