Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Premium Ein Jahr Kulturgutschutzgesetz Alles im Rahmen?

Vor einem Jahr trat das neue Kulturschutzgesetz in Kraft. Der Kunsthandel beklagt eine Bürokratieflut – und hofft auf die Überprüfung der Regeln im kommenden Jahr. Die Politik spricht von einem selbst gemachten Problem.
23.09.2017 - 08:44 Uhr
Das Gemälde „Zwei weibliche Akte im Wald“ brauchte eine Ausfuhrgenehmigung, denn es wurde für 206.000 Euro versteigert und ist älter als 75 Jahre. Quelle: Villa Grisebach
Otto Mueller

Das Gemälde „Zwei weibliche Akte im Wald“ brauchte eine Ausfuhrgenehmigung, denn es wurde für 206.000 Euro versteigert und ist älter als 75 Jahre.

(Foto: Villa Grisebach)

München Als vor drei Monaten bei Sotheby’s in London das prächtige silberne Girandolenpaar und ein Trinkspiel aus Hohenzollern-Besitz unter den Hammer kamen, erregten sich die Gemüter. Vielen war klar, dass die historisch einmaligen Stücke zu jenen besagten Tausenden von Kunstwerken gehören, die vor dem neuen Kulturschutzgesetz aus Angst vor Einschränkungen des freien Warenverkehrs für Kulturgüter ins Ausland gebracht wurden. Ausgerechnet der Kunsthandel Neuse aus Bremen erwarb für 970.000 britische Pfund (inkl. Aufgeld) das Leuchterpaar, das um 1730 für den Preußen-König Friedrich Wilhelm I. geschaffen wurde. Heikel. Aber er muss es nicht nach Deutschland bringen. Die Galerie, die auf historisch bedeutsame Objekte von internationalem Museumsformat spezialisiert ist, hat Partner und Anteilschaften in wichtigen internationalen Kunsthandelszentren. Auch dort lässt sich hervorragende deutsche Kunst bestens vermarkten. Der Kunsthandelsstandort Deutschland wird auf diese Weise ein Stückchen unbedeutender.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Ein Jahr Kulturgutschutzgesetz - Alles im Rahmen?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%