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Fotofever Kleine Fotomesse mit gemischtem Angebot

Wenige Monate vor der Paris Photo geht in Brüssel die kleine Messe Fotofever an den Start. Das Programm wendet sich an Liebhaber von Modeaufnahmen und digital gestalteter Fotokunst.
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Shadi Ghadirian:

Shadi Ghadirian: "Quajar 1", 1998, C-Print, 60 x 90cm. (Ausschnitt)

(Foto: Podbielski Contemporary, Berlin)

BrüsselAls kleine Satellitenmesse mit großen Ambitionen ging die Fotofever-Photography Art Fair im November 2011 parallel zur renommierten Paris Photo an den Start. Die zweite Ausgabe findet nun in Brüssel in der Thurn und Taxis-Halle statt. Dort soll sie vom 4. bis 7. Oktober nach den Vorstellungen ihrer Gründerin und Organisatorin, Cécile Schall, den Fotomarkt durch ein erweitertes Angebot anheizen.

Was Schall als „bewusst eklektisch“ bezeichnet, erwies sich im Vorjahr als ein Angebot, das – diplomatisch ausgedrückt – ein weites Spektrum abdeckte. Weniger diplomatisch kann man offen sagen, dass es wie ein beliebiges Gemisch wirkte. Dazu kamen die engen Gänge und kleinen Räume des „Espace Pierre Cardin“, die ein angenehmes Flanieren quasi unmöglich machten.

Mit dem Wechsel  in die riesige Brüsseler Halle Thurn und Taxis erhöht sich die Anzahl der Aussteller von zirka 35 Galerien im Vorjahr auf nun 60. Quantität macht bekanntlich aber noch keine Qualität. Unter den Ausstellern befinden sich zwar einige Fotogalerien mit einem interessanten Programm, wie die Galerie 127 aus Marrakesch, Le Réverbère aus Lyon, aber keine  internationalen Top-Teilnehmer. Beim Blick auf die Internet-Seiten der Messe fallen viele Marilyn Monroe- bzw. Modefotos oder barock inszenierte Szenen im Stil von David LaChapelle auf. Videos und digital gestaltete Fotografien sind weitere programmatische Schwerpunkte der kleinen Fotomesse.

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