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Französisches Auktionsportal Impuls für den digitalen Handel mit Kunst

Das Geschäft im Internet expandiert. Nun hat der französische Zwangsversteigerer „Interencheres“ die europaweit aktive Plattform „Auction.fr“ gekauft.
03.12.2020 - 17:37 Uhr Kommentieren
Für das Tafelbild des Venezianers erzielten die Auktionatoren Boisseau-Pomez Ende November für Interencheres einen Weltrekordpreis von 142.600 Euro.
Lazzaro Bastiani „Die Jungfrau betet das Kind an“

Für das Tafelbild des Venezianers erzielten die Auktionatoren Boisseau-Pomez Ende November für Interencheres einen Weltrekordpreis von 142.600 Euro.

Paris Das französische Onlineportal für Auktionen „Interencheres“ hat seine europaweit agierende Konkurrenz „Auction.fr“ erworben, um international zu expandieren.

Die Aktiengesellschaft Interencheres gehört 320 französischen Auktionshäusern, die als Zwangsversteigerer zugelassen sein müssen. Damit unterstehen sie dem französischen Justizministerium, obwohl die meisten Interencheres-Auktionatoren auch freiwillige Versteigerungen organisieren.

Ursprünglich als Informationsplattformen für Auktionshäuser Ende der 1990er-Jahre gegründet, werden beide Unternehmen parallel weitergeführt. Dabei profitiert Auction.fr mit seinen 430 Auktionspartnern von der technischen Kapazität und Kommunikation von Interencheres, das seit 2011 auch Live-Auktionen durchführt. Einer der Partner von Auction.fr ist das Portal „Auction Technology Group Germany“ in Hamburg.

Interencheres kann wegen des Lockdowns mit seinen Online- und Live-Versteigerungen für das Jahr 2020 eine Umsatzsteigerung von 69 Prozent melden sowie einen Jahresumsatz von mehr als 300 Millionen Euro. Sein Gründer und Leiter, der Auktionator Dominique Le Coënt-de Beaulieu, punktete im Vorjahr in Senlis mit dem Zuschlag von 24,2 Millionen Euro für das teuerste Goldgrundgemälde „Die Verspottung Christi“ von Cimabue.

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    Ende November erzielten die Auktionatoren Boisseau-Pomez in Troyes für Interencheres den Weltrekord von 142.600 Euro für ein Tafelgemälde des Venezianers Lazzaro Bastiani, „Die Jungfrau betet das Kind an“.

    Mehr: Digitalhandel: Zwei deutsche Börsenlieblinge im Kunstmarkt

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