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Henrik Hanstein Lobbyist in Brüssel

Der Verbund europäischer Versteigerer hat Henrik Hanstein zu ihrem Präsidenten erkoren. Der Kölner Auktionator kämpft in Brüssel für liberale Handelsbedingungen unter den Bedingungen möglichst einheitlicher Regeln für alle europäischen Länder.
16.08.2013 - 18:32 Uhr 1 Kommentar
Kunsthaus Lempertz-Chef Henrik Hanstein, der neue Präsident der European Federation of Auctioneers Quelle: David Ertl

Kunsthaus Lempertz-Chef Henrik Hanstein, der neue Präsident der European Federation of Auctioneers

(Foto: David Ertl)

Köln „Je stiller wir arbeiten, umso erfolgreicher sind wir“, sagt Henrik Hanstein, Geschäftsführer des Kölner Auktionshauses Lempertz, über die Arbeit der E.F.A.. Das dürft nur ein Grund sein, warum die E.F.A., hinter der sich die European Federation of Auctioneers und nicht die „Elektronische Fahrplanauskunft“ verbirgt, keine Homepage besitzt. Dass diese Organisation, die Lobbyarbeit im Interesse der europäischen Versteigerer vor der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament macht, Henrik Hanstein gerade zu ihrem Präsidenten gewählt hat, ist denn auch nur einer kurzen, von Lempertz gestreuten Pressemitteilung zu entnehmen.

Hanstein (62) ist der erste Deutsche an der Spitze der E.F.A.. Er folgt auf Carl-Gustaf Petersén vom schwedischen Auktionshaus Bukowskis, das wie Lempertz zugleich auch Mitglied des kleinen Kooperationsbündnisses International Auctioneers (IA) ist. Drei Jahre Amtszeit hat der Lempertz-Chef vor sich, ebenso wie seine Vize-Präsidenten, die italienische Auktionatorin Sonia Farsetti aus Florenz und ihr französischer Kollege Jean-Pierre Osenat aus Paris. Osenat führt den französischen Versteigererverband Syndicat national des maisons de ventes volontaires (SYMeV) an und ist Vize-Präsident der Chambre des Commissaires-Priseurs de la Région Parisienne. Farsetti leitet den Verband der italienischen Versteigerer (A.N.C.A., l' Associazione Nazionale delle Case d' Aste italiane). Sie gilt als sehr tüchtig und zählt zu den wenigen inländischen Versteigerern Italiens, die es trotz der harten Konkurrenz durch die internationalen Auktionshäuser Sotheby’s und Christie’s geschafft haben, den Kopf über Wasser zu halten.

Kampf um einheitliche Wettbewerbsbedingungen

Seit mehr als zehn Jahren ist Hanstein für die E.F.A. im Einsatz, die meiste Zeit als Vizepräsident des Verbundes. In dieser Eigenschaft hat er sich vor allem um die Harmonisierung des ungeliebten, aber nicht mehr aus der Welt zu schaffenden Folgerechts verdient gemacht. Für seine Amtszeit will Hanstein weiter für die Rahmenbedingungen eines liberalen Handels und einheitliche Regeln in allen europäischen Ländern eintreten. Dafür muss er keine weiten Wege gehen, da Lempertz seit 1985 eine Filiale in Brüssel besitzt.

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    Von den beiden deutschen Dachverbänden der Versteigerer ist nur der Bundesverband deutscher Auktionatoren e.V. (BVdtA) Mitglied der E.F.A., nicht aber der Bundesverband deutscher Kunstversteigerer e.V. (BDK). Wer noch auf der Mitgliederliste steht, wird nicht ohne weiteres preisgegeben. Dafür müssten nach Angaben Hansteins alle Mitglieder um ihr Einverständnis gebeten werden.

    Laut Heinrich Arens, der den BVdtA leitet und selber Seeschiffe versteigert, werden in Deutschland jährlich 31 Milliarden Euro mit dem Auktionsgeschäft umgesetzt, 1,8 Milliarden davon von Ebay.

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    1 Kommentar zu "Henrik Hanstein: Lobbyist in Brüssel"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Zum besseren Verständnis möchten wir ergänzen,dass EFA der europäische Verband der Versteigerer ist und nicht nur der Kunstversteigerer.So sind auch Münz-und Schmuckversteigerer etc. Mitglieder.Nur wenige der 27 EU Länder haben nationale Verbänden,daher ist auch eine Einzelmitgliedschaft möglich.Unter den hunderten von Mitgliedern ist aber auch der President des Bundesverbandes der deutschen Kunstversteigerer,Dr. Winterberg. Brüssel,den 22.8.2013

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