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Herbert Zangs Rückkehr eines vergessenen Talents

Manchmal dauert es etwas, bis ein Künstler reif für eine Wiederentdeckung ist. So wie im Fall Herbert Zangs. Auktionshäuser und Händler haben inzwischen sein Marktpotenzial erkannt. Er fehlt auf kaum einer Messe.
Herbert Zangs' „O.T./ Scheibenwischer-Reihung“ von 1957. Quelle: Galerie Maulberger; Foto: George Ksandr
Seriell und doch mit persönlicher Handschrift

Herbert Zangs' „O.T./ Scheibenwischer-Reihung“ von 1957.

(Foto: Galerie Maulberger; Foto: George Ksandr)

Düsseldorf Den kompromisslos innovativen Künstler Herbert Zangs (1924 – 2003) kennt heute kaum noch einer. Doch zu Lebzeiten war der Teilnehmer der documenta 6 von 1977 befreundet mit den Dichtern Albert Camus und Günter Grass, den Schauspielerinnen Hildegard Knef, Marlene Dietrich und Elisabeth Flickenschildt, den tonangebenden Künstlern Norbert Kricke und Joseph Beuys. Trotz früher Ausstellungen in angesehenen Galerien im In- und Ausland verbaute sich der Egozentriker seine dauerhafte Präsenz in Museen und Galerien durch Unzuverlässigkeit und undiplomatische Aufritte.

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