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Ketterer Kunst Zum Jubiläum kommen Raritäten unter den Hammer

Das Münchener Auktionshaus Ketterer feiert sein 65-jähriges Bestehen mit einer Auswahl von Toplosen. Das Spektrum reicht von Deutschen Expressionisten bis zu angesagten zeitgenössischen Künstlern.
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Die 1920 gemalte
Ernst Ludwig Kirchner

Die 1920 gemalte "Heimkehrende Ziegenherde" ist eines der Toplose.

(Foto: Ketterer Kunst / VG-Bildkunst 2019)

Im 65. Jahr seines Bestehens krönt Ketterer Kunst sein Jubiläum mit mehr als 30 ausgewählten Losen im sechsstelligen Schätzungsbereich. Hohe Erwartungen setzt der Münchner Versteigerer bei dieser Abendauktion am 6. Dezember in Max Pechsteins furioses Gemälde „Tänzer“ (1910), das sich bislang in Privatbesitz befand. Mit geschätzten 600.000 bis 800.000 Euro it es nur wenige Gebotsschritte von einem Brutto-Millionen-Erlös entfernt.

Zu den Spitzenlosen aus dem Expressionismus gehören Ernst Ludwig Kirchners marktfrische Leinwand „Heimkehrende Ziegenherde“ von 1920 und Gabriele Münters “Tauwetter im Dorf“ von 1911 zu den Spitzen-Losen Das Kirchner-Bild ist auf 400.000 Euro geschätzt, Münters Dorfszene auf 250.000 Euro.

Mit Picassos Kreidezeichnung „Les Déjeuners“ von 1961 steht zur unteren Taxe von 300.000 Euro eines der seltenen farbigen Papierarbeiten aus diesem Zyklus zum Verkauf. Im globalen Ranking der teuersten Gegenwartskünstler stehen Andy Warhol und Gerhard Richter ganz oben. Warhols mysteriöses „Porträt of a Lady“, das auch als Selbstporträt interpretiert wird, verlangt einen Einsatz von mindestens 400.000 Euro. Für Gerhard Richters gestisch heftiges „Abstrakte Bild“ von 1986 erwartet Ketterer Gebote zwischen 600.000 bis 800.000 Euro.

Zum Kreis der Toplose zählen außerdem Werke von Alex Katz, Tony Cragg, Yves Klein und Katharina Grosse.

Ketterer versteigert an dem Wochenende insgesamt 465 Werke der Klassischen Moderne, der Nachkriegs- und Gegenwartskunst. Das Berlin der Zwischenkriegszeit reflektiert die sanft karikierende Zeichnung „Vor der Theaterkasse“ von Jean Mammen, die auf 25.000 Euro geschätzt ist. Zu den Werken der jüngeren Markt-Aufsteiger gehören Adrian Ghenies Leinwand „Ohne Titel (Stephansdom)“ von 2003/04 zur unteren Schätzung von 50.000 Euro sowie Norbert Biskys „Sturz der Giganten“ von 2003. Die Taxe des wandfüllenden Gemäldes liegt bei 50.000 Euro.

Mehr: Münchener Versteigerungen: Lesen Sie hier, welche Künstler auf den Auktionen besonders nachgefragt sind.

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