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Kunstauktion Das Auktionshaus Bassenge macht Furore mit einem Himmelsglobus

Ein arabischer Sammler ersteigerte in Berlin einen historischen Messingglobus für über 230.000 Euro. Geschätzt war das Objekt auf nur 8.000 Euro.
18.06.2020 - 15:00 Uhr Kommentieren
Ein Araber hob das Objekt aus dem 17. Jahrhundert von 8.000 auf 235.000 Euro (Ausschnitt). Quelle: Bassenge
Islamischer Himmelsglobus

Ein Araber hob das Objekt aus dem 17. Jahrhundert von 8.000 auf 235.000 Euro (Ausschnitt).

(Foto: Bassenge)

Berlin Ein islamischer Himmelsglobus des 17. Jahrhunderts legte einen kometenhaften Aufstieg hin. Den Messingglobus mit feinen Ritzungen hatte das Berliner Versteigerungshaus Bassenge auf 8.000 Euro geschätzt. Ein arabischer Bieter konnte ihn aber erst bei 235.000 Euro sein eigen nennen.

Der Globus war das Starlos der Themenauktion „Fernweh“, die rund 800.000 Euro einspielte. Mit einem Gesamtumsatz von 5,3 Millionen für die Kunst und nochmals 1,5 Millionen Euro für die Bücher liefen die Auktionen bei Bassenge besser als im Herbst 2019.

Die Altmeistergrafik verzeichnete hohe Einzelzuschläge bis netto 85.000 Euro für seltene Blätter der italienischen Renaissance. Dürer lief besser als Rembrandt, vor allem durch Privatgebote. Für eine lavierte Federzeichnung von Paolo Veronese machte sich ein Berliner Sammler mit dem Einsatz von 75.000 Euro stark.

140 vorbildlich erhaltene Grafiken und Zeichnungen der Moderne aus einer Privatsammlung reizten zu hohen Geboten. Hier gab es nach einer Zeit der Stagnation wieder starken Aufwind für die zahlreichen Blätter von Käthe Kollwitz, die bis zu 36.000 Euro erlösten. Diese Summe bot ein amerikanischer Sammler für die Zeichnung eines Arbeiterkopfs in vier Ansichten.

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