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Kunstgewerbe aus der Sammlung De Leye Kostbarkeiten stoßen auf verhaltene Resonanz

Lempertz kann Kuriositäten aus der Sammlung des Kunsthändlers Bernard De Leye teuer verkaufen. Bei hoch taxierten Stücken fällt der Hammer früher als erwartet.
15.07.2021 - 17:00 Uhr Kommentieren
Eine von elf gravierten, geschwärzten, durch Säulen voneinander getrennten Szenen nach Bildern aus der Passion Christi, die mehrheitlich der Kupferstichpassion Albrecht Dürers folgen. Der Hammer für das Elfenbein-Trinkhorn fiel bei 500.000 Euro. Quelle: Lempertz
Das „Eingehurn“ des Würzburger Domherrn Andreas von Thüngen

Eine von elf gravierten, geschwärzten, durch Säulen voneinander getrennten Szenen nach Bildern aus der Passion Christi, die mehrheitlich der Kupferstichpassion Albrecht Dürers folgen. Der Hammer für das Elfenbein-Trinkhorn fiel bei 500.000 Euro.

(Foto: Lempertz)

Düsseldorf Der Belgier Bernard De Leye hatte Schätze aus Gold, Silber, Elfenbein und Bernstein um sich versammelt. Die Auktion seiner Privatsammlung und des Lagers seiner Kunsthandlung im Auktionshaus Lempertz lief am Donnerstag bei Redaktionsschluss noch.

Die auf Preise über eine halbe Million geschätzten Kostbarkeiten, stießen auf verhaltene Resonanz. Das „Eingehurn“ des Andreas von Thüringen kam auf einen Zuschlagspreis von 500.000 Euro unter der Taxe. Für den Käufer addieren sich noch 25 Prozent Kommission und die Mehrwertsteuer dazu.

Unter Vorbehalt konnte Auktionator Henrik Hanstein das Topstück zuschlagen. Die vergoldete Lavabo-Garnitur kam auf netto 900.000 Euro. Die Taxe hatte bei 1 bis 1,2 Millionen Euro gelegen. Eine Uhr auf einem Silberschiff ging bei 600.000 Euro zurück.

Kurioses aber wurde teuer. Auf 2000 Euro geschätzt, fiel der Hammer für ein barockes Pulverhorn erst bei 30.000 Euro. Eine tragbare Kleinorgel kam auf netto 95.000 Euro.

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