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Kunstmesse Artissima Das attraktive Programm zahlt sich aus

Turins Messe für zeitgenössische Kunst ist mit ihren ambitionierten Ausstellungen ein Magnet sowohl für Galerien als auch für das Publikum.
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Kunstmesse Artissima: Das attraktive Programm zahlt sich aus Quelle: Galerie KOW, Berlin
Barbara Hammer

Die Künstlerin, die insbesondere auch mit Video- und Fotoarbeiten hervorgetreten ist, war auf der Artissma durch die Galerie KOW, Berlin, vertreten. Abgebildet ist eine ihrer farbigen Papierarbeiten: "I' Am Getting Ready To Smile", 1970.

(Foto: Galerie KOW, Berlin)

Turin Zuversicht in Zeiten der Mittelmarkt-Krise verbreitete die Artissima in Turin. Als einige der ganz wenigen reinen Messen für zeitgenössische Kunst war sie schon immer ein Ort für Experimente. Hier wurden zuerst mit „Back to the Future“ vergessene Positionen der 1960er- bis 1980er-Jahre in den Fokus gerückt.

Mittlerweile sind einige Wettbewerber auf diesen Zug aufgesprungen. Doch die Italiener sind schon wieder weiter. In diesem Jahr hatte die Messe zwei eigene Satelliten in der Stadt installiert: „Artissima Telephone“ und „Abstract Sex“ als kuratierte Ausstellungen mit Arbeiten von Künstlern, deren Galerien an der Muttermesse teilnahmen.

Auf der Artissima selbst kamen bei 208 Ausstellern fast zwei Drittel aus dem Ausland, davon 14 aus Deutschland; aus Berlin unter anderem KOW, Kraupa-Tuskany Zeidler, Marzona, Podnar, Thomas Schulte und Barbara Thumm. Niedrige Standkosten, alleine 50 Kuratoren in den Jurys für die kuratierten Abteilungen sowie die sechs auf der Messe vergebenen Preise und ein ambitioniertes Begleitprogramm machen die Artissima für Besucher und Galerien gleichermaßen attraktiv. Eine Berliner Galeristin formulierte pointiert: „Die Teilnahme hier ist eine PR-Maßnahme, die aber jeden Cent wert ist.“

Mehr: Kunstmesse Fiac: Lesen Sie hier, wie der Kunstmarkt in Paris von der Angst vor dem Brexit profitiert.

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