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Kunstmesse Ein harter Schlag für die Art Basel

Die Art Basel sucht in schwieriger Geschäftslage nach zusätzlichen Umsatzquellen. Nun musste sie ihr Reiseprojekt „Art Basel Inside“ absagen. Gleichzeitig lanciert sie eine App.
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Die Art Basel will jenseits des Kerngeschäfts Umsatz generieren. Quelle: AFP
Neue Geschäftsideen

Die Art Basel will jenseits des Kerngeschäfts Umsatz generieren.

(Foto: AFP)

Berlin Die Art Basel hat ihr Projekt „Art Basel Inside“ abgesagt. Im Februar sollten 300 Teilnehmer eine sehr exklusive Gruppenreise nach Abu Dhabi buchen können, die von Marc-Olivier Wahler, dem neuen Direktor des Genfer Kunstmuseums organisiert werden sollte. 15 000 US-Dollar betrug die Gebühr bei Eigenanreise. Möglicherweise haben sich nicht genügend Zahlungswillige gefunden. „Trotz viel Begeisterung für das Projekt, Unterstützung durch unsere Partner und unglaublich harter Arbeit des Teams können wir Art Basel Inside nicht fortführen“, lässt die Art Basel ungewöhnlich knapp verlauten.

Nach Art Basel Cities ist Art Basel Inside bereits das zweite Projekt, mit dem die Schweizer versuchen, jenseits ihres Kerngeschäfts der drei Kunstmessen in Basel, Miami und Hongkong Umsatz für ihre angeschlagene Muttergesellschaft MCH Group zu generieren. Die Art Basel Cities hatte mit Buenos Aires immerhin ein durchgeführtes Projekt. Als Erfolg gilt es allerdings nicht. Die vollständige Absage der Reise ist jedoch ein harter Schlag für die prestigeträchtige Messe.

Eine App für Weltenbummler

Doch die Schweizer haben bereits ein neues Projekt: Der Global Guide ist in der App der Art Basel für jede Stadt erhältlich, in der sich eine Art-Basel-Galerie befindet. Die Messe sei „gerade dabei, mit den Galerien zusätzliche Inhalte online zu stellen und den Global Guide um persönliche ‚Recommendations‘ von Kuratoren, Galeristen, Sammlern, Museumsdirektoren, und Künstlern zu erweitern – von Lieblingsmuseen und Kulturinstitutionen zu Restaurants, Bars, Cafés und Hotels“.

„Wir sehen ihn in der Zukunft als eine zusätzliche Plattform für unsere Galerien“, erklärt die Art Basel. Im Prinzip handelt es sich also um einen Reiseführer, der mit sogenanntem User-generated Content angereichert wird, Inhalten, die von Nutzern kostenlos eingestellt werden. Das Geschäftsmodell bestätigt die Messe indirekt: „Galerien zahlen momentan keine zusätzlichen Gebühren, um im Global Guide vertreten zu sein.“

Mehr: Wie junge Galerien versuchen, sich im Wettbewerb mit Branchengrößen zu behaupten.

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