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Kunstversteigerungen von Phillips In Hongkong ist Banksy out

Das Auktionshaus Phillips setzt in Hongkong Preisrekorde mit zeitgenössischer Kunst, nicht aber mit Street Art.
09.06.2021 - 14:24 Uhr Kommentieren
Das Gemälde erzielte weit über der Schätzung 124 Millionen HK-Dollar, das sind 16 Millionen US-Dollar. Quelle: Phillips
Yoshitomo Nara. „Missing in Action“

Das Gemälde erzielte weit über der Schätzung 124 Millionen HK-Dollar, das sind 16 Millionen US-Dollar.

(Foto: Phillips)

London Das internationale Versteigerungshaus Phillips aus London hat am Dienstag in Honkong einen beachtlichen Erfolg verbuchen können. In Zusammenarbeit mit dem chinesischen Auktionshaus Poly Auctions setzte Phillips in der Tages- und der Abendauktion100 Prozent der angebotenen Lose ab. Solche Komplettverkäufe gelingen selten. Fachleute nennen sie „white glove sales“.

Souverän von Ex-Sotheby’s Jonathan Crockett geleitet, verkauften sich sowohl westliche wie auch asiatische Kunst an Bieter aus Hongkong, Beijing, Taiwan und Japan. Dazu kamen Gebote aus den USA.

Eine Enttäuschung war Banksy. Seine Arbeit konnte die jüngste Rekordserie nicht fortsetzen. Das Bild „Lough Now Panel A“ fand bei geringem Interesse nur im unteren Bereich der Schätzung für 24,5 Millionen HK-Dollar einen Käufer. Umgerechnet sind das 3 Millionen US-Dollar. Hier halfen weder die 800 Online-Bieter, noch das Angebot, in der trendigen Kryptowährung zu zahlen. Banksy in Asien ist anscheinend out.

Gleichwohl boomt der Markt für zeitgenössische Kunst, vor allem für die jüngere amerikanische Kunst. Gefragt ist vor allem figurative Malerei von neuentdeckten Talenten wie Salman Toor, Emily Mae Smith, Loie Hollowell oder der Londonerin Jadé Fadojutimi, die allesamt Weltrekorde erzielten. Insgesamt stellte Phillips gleich 17 Auktionsrekorde auf.

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    Diese beinhaltet neben der sozialkritischen jungen Kunst auch weiterhin Malerstars wie Gerhard Richter. Von ihm brachte ein abstraktes Gemälde von 2015 95 Millionen HK-Dollar (oder 12 Millionen US-Dollar) ein. Zum teuersten Los des Abends wurde jedoch ein Werk von Yoshitomo Nara. „Missing in Action“ erzielte weit über der Schätzung 124 Millionen HK-Dollar, das sind 16 Millionen US-Dollar.

    Die Zeiten, in denen man in Asien nicht genau wusste, was im Westen gefragt war, sind im global aufgestellten Kunstmarkt endgültig vorbei. Asiatische Kunden passen sich nahtlos an die globale Ästhetik an.

    Mehr: Frühjahrsauktionen in New York: Comeback der Prestigeauktionen: Attraktive Offerten halten Bieter in Atem

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