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Luftfahrt British Airways stößt Teile der Unternehmenssammlung ab

Die um ihr Überleben kämpfende Fluglinie British Airways streicht nicht nur Stellen. Sie hat auch den Verkauf von mindestens zehn Werken aus ihrem Kunstbestand ins Auge gefasst.
16.06.2020 - 16:35 Uhr Kommentieren
Eine Installation aus dem Besitz der Fluglinie British Airways Quelle: British Airways; uart
Troika "Cloud"

Eine Installation aus dem Besitz der Fluglinie British Airways

(Foto: British Airways; uart)

London Der britischen Fluglinie British Airways stehen schwere Zeiten entgegen. Die Financial Times vom 15. Juni zitiert den CEO der spanischen Mutterfirma IAG, Willie Walsh, mit den Worten: „British Airways steckt in der tiefsten Krise in der Geschichte des Unternehmens“ und kämpft ums Überleben. Neben Stellenstreichungen will die Fluglinie nun Teile ihrer Unternehmenssammlung veräußern, um notwendige Geldmittel freizustellen.

Laut Angaben der britischen Zeitung The Guardian hat das Unternehmen Kontakt mit Experten von Sotheby’s aufgenommen, um die umfangreiche Kunstsammlung zu schätzen. Dabei handelt es sich um über 1500 Objekte, die teils in den Büros, teils in den Lounges der Fluglinie hängen. Vor allem Werke von Chris Ofili, Anish Kapoor, Tracey Emin und Bridget Riley sowie anderen Vertretern britischer Kunst werden möglicherweise zum Verkauf stehen.

Die Firma baute die Sammlung seit 1996 in Zusammenarbeit mit der Beraterfirma Artwise auf. Neben den Kunstankäufen beauftragte British Airways weltbekannte Künstler für ortsgebundene Installationen, die sich nicht so einfach veräußern lassen. Dennoch dürfte die Auswahl nicht schwerfallen, haben viele der britischen Künstler in den letzten zehn Jahren doch signifikant an Wert gewonnen.

Sotheby’s gibt keine Stellungnahme dazu ab; British Airways bestätigt aber dem Handelsblatt gegenüber, dass mindesten zehn Arbeiten zum Verkauf stehen, von denen mindesten eine auf mehr als eine Million Pfund geschätzt wurde.

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    Eine Londoner Kunstberaterin, die anonym bleiben möchte, arbeitet gerade am Verkauf einer anderen Firmensammlung und spekuliert, dass dies alles nur der Anfang sei. In jedem Falle ist klar, dass selbst ein Verkauf von Kunst mit Arbeiten, die vielleicht insgesamt um die 10 Millionen Pfund einspielen, für die angeschlagene Gruppe ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Da geht es sicher eher um die öffentliche Wahrnehmung als um Geldbeschaffung.

    Mehr: Gemälde und Zeichnungen: Deutsche Bank verkauft Teile ihrer Kunstsammlung - still und leise

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