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Maximilian Schell Aus dem Nachlass eines Kunstverliebten

„Was bleibt, ist die Kunst“, war der österreichische Schauspieler Maximilian Schell überzeugt. Nach dem Willen seiner Erben werden jetzt einige seiner Lieblingsbilder in neue Hände übergehen, darunter Werke von Jean Dubuffet, Franz Kline und Josef Albers.
11.10.2014 - 09:13 Uhr Kommentieren
Der Schauspieler Maximilian Schell (1930-2014) vor dem Porträt seiner Schwester Maria, über die er seinen persönlichsten Film drehte. Quelle: Prounenfilm

Der Schauspieler Maximilian Schell (1930-2014) vor dem Porträt seiner Schwester Maria, über die er seinen persönlichsten Film drehte. Quelle: Prounenfilm

Düsseldorf Der jüngst verstorbene österreichische Schauspieler Maximilian Schell (1930-2014) hatte offenbar viele Talente. Er stand nicht nur auf der Bühne und vor der Kamera, er stand auch hinter ihr, schrieb Drehbücher, produzierte Filme, und er hatte dank seines kunstsinnigen Elternhauses ein Auge für die Kunst. Dass er seit seiner Jugend sammelte, wird spätestens im Herbst deutlich, wenn Christie’s Teile seines Nachlasses in Amsterdam, London und Paris versteigert.

Insgesamt kommen in den beiden Monaten November und Dezember 45 Werke unter den Hammer, darunter ein reduziertes, kraftvolles Schwarzweiß-Bild aus den späten 1950er-Jahren von Franz Kline und ein dramatisches skripturales Gemälde von Jean Dubuffet („Dramatique IX“, 1984). Für beide Werke, die am Abend des 4. Novembers 2014 in Amsterdam versteigert werden, sind zwischen 70.000 und 90.000 Euro angesetzt.

Freundschaft mit Josef Albers

Sehr persönlich ist das von Arnulf Rainer 1998 furios übermalte Porträt des Mimen, für das 6.000 bis 8.000 Euro erwartet werden. Eine unbetitelte frühe Abstraktion von Rainer soll 20.000 bis 30.000 Euro einspielen.

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    Insbesondere war Schell aber ein großer Liebhaber von Josef Albers und dessen Huldigungen an das Quadrat, die er Anfang der 1970er-Jahre in der Galerie von Sidney Janis in New York kennen lernte. Von dem Künstler, mit dem ihn bald eine enge Freundschaft verband, besaß er sowohl Hauptwerke als auch Graphiken der Serie. Von den drei Ölgemälden wird das höchst taxierte für 150.000 bis 200.000 Euro ausgeboten, die Graphiken tragen vierstellige Schätzpreise.

    Auktionen in Amsterdam

    4. und 5. November 2014, Post War and Contemporary Art

    26. November 2014: Old Masters and 19th Century Art – including Dutch impressionism

    16. Dezember 2014: Modern Art

    Auktion in London: 25. November 2014 Art Books and Manuscripts (Zwei Autographen)

    Auktion in Paris: 11. Dezember 2014 Tribal sale

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