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Megamusical „Spider-Man“ stürzt ab

Verpatzte Stunts und verletzte Schauspieler hatten anfangs noch für Schlagzeilen und volle Kassen gesorgt - doch dann ließ das Interesse am kostspieligen Broadway-Musical „Spider-Man“ ab. Nun fällt endgültig der Vorhang.
05.01.2014 - 21:07 Uhr Kommentieren
Das Foxwoods Theater in New York: „Spider-Man“ hätte wenigstens sieben Jahre laufen müssen. Quelle: dpa

Das Foxwoods Theater in New York: „Spider-Man“ hätte wenigstens sieben Jahre laufen müssen.

(Foto: dpa)

New York Es war das kostspieligste und wohl auch pannenreichste Musical der Broadway-Geschichte: Jetzt ist „Spider-Man“ am Ende. In der Nacht zum Sonntag senkte sich der Vorhang ein letztes Mal für die Produktion mit den ausgefallensten Spezialeffekten, die der New Yorker Broadway je gesehen hat. Um die Inszenierungskosten von 75 Millionen Dollar (gut 55 Millionen Euro) wieder einzuspielen, hätte „Spider-Man“ nach Umfragen der „New York Times“ wenigstens sieben Jahre laufen müssen.

Stattdessen kündigte das Foxwood Theater schon im November das Aus an - nach nur drei Jahren. Hatten verpatzte Stunts und verletzte Schauspieler anfangs noch für Schlagzeilen und volle Kassen gesorgt, so ließ das Interesse mit der Zeit nach. Es werde weiter über eine Zukunft von „Spider-Man“ in Las Vegas verhandelt, schrieb das Blatt am Sonntagabend online.

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