Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Menschenrechte Erstmals zwei Filme mit Amnesty-Preis ausgezeichnet

Erstmals ist der Amnesty International Filmpreis bei der diesjährigen Berlinale zweimal vergeben worden: Der Spielfilm "Son of Babylon" und der Dokumentarfilm "Waste Land" überzeugten die Jury gleichermaßen.
Kommentieren
Jurymitglied Barbara Sukowa: Beide Filme haben gleichermaßen überzeugt. Quelle: dpa

Jurymitglied Barbara Sukowa: Beide Filme haben gleichermaßen überzeugt.

(Foto: dpa)

HB BERLIN. Der Preis ging am Samstag in Berlin an den Spielfilm "Son of Babylon" von Mohammed Al-Daradji sowie an die Dokumentation "Waste Land" von Lucy Walker, sagte eine Sprecherin der Menschenrechtsorganisation. "Beide Filme haben uns gleichermaßen überzeugt", wurde Schauspielerin und Jurymitglied Barbara Sukowa in einer Mitteilung zitiert. Da Spiel- und Dokumentar-Film nicht miteinander zu vergleichen seien, sei die Jury nicht umhin gekommen, den Preis an zwei Filme vergeben.

Trotz der tragischen Umstände habe "Son of Babylon" Humor und Leichtigkeit, er wecke Mitgefühl und die Hoffnung auf Versöhnung im Irak, begründete Sukowa die Entscheidung der Jury. "Waste Land" stelle Vorurteile über Menschen am Rande der Gesellschaft infrage. Der Film porträtiere seine Protagonisten als Menschen mit Würde und öffne auf diese Weise das Herz des Zuschauers.

Der mit 5000 Euro dotierte Amnesty-Filmpreis wird in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen. Mit dem Preis will der Verein die Aufmerksamkeit auf das Thema Menschenrechte lenken und Filmemacher dazu ermutigen, sich dieses Themas verstärkt anzunehmen.

Startseite

0 Kommentare zu "Menschenrechte: Erstmals zwei Filme mit Amnesty-Preis ausgezeichnet"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote