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Premium Neuer Chef im Wiener Burgtheater „Es ist Zeit, politisch zu werden“

Martin Kušej übernimmt ab 2019 den Posten des Burgtheaterchefs in Wien. Vorschusslorbeeren gibt es von vielen Seiten. Der 56-Jährige will für klare Veränderungen stehen – und vor allem politisch werden.
30.06.2017 - 18:33 Uhr
Der Österreicher Kušej wird neuer Chef am Wiener Burgtheater. Ab der Spielzeit 2019/2020 werde der 56-Jährige der scheidenden Direktorin Karin Bergmann nachfolgen, teilte Kulturminister Drozda mit. Quelle: dpa
Martin Kušej wird neuer Intendant am Wiener Burgtheater

Der Österreicher Kušej wird neuer Chef am Wiener Burgtheater. Ab der Spielzeit 2019/2020 werde der 56-Jährige der scheidenden Direktorin Karin Bergmann nachfolgen, teilte Kulturminister Drozda mit.

(Foto: dpa)

Wien Martin Kušej kann sich freuen. Wenn der Intendant des Münchner Residenztheaters 2019 den Chefsessel des Wiener Burgtheaters übernimmt, wird das Haus wirtschaftlich wieder auf einem gesunden Fundament stehen. „Am Ende meiner dritten Spielzeit werden wir nahezu saniert sein“, sagt die deutsche Noch-Chefin Karin Bergmann vor der Auslandspresse in Wien. Die gebürtige Recklinghausenerin übernahm 2014 den Direktorenposten in schwieriger Zeit. Die frühere Vertraute des legendären Burgtheaterchefs Claus Peymann wurde von der rot-schwarzen Bundesregierung geholt, um nach einem Finanzskandal die Kasse wieder in Ordnung zu bringen.

Künstlerisch gab es an der „Burg“, wie die Wiener das Staatstheater respektvoll nennen, aber Licht und Schatten. Mit politischen Stücken wie „Die Schutzbefohlenen“ der österreichischen Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek oder „Geächtet“ des amerikanischen Pulitzer-Preisträgers Ayad Akhtar hat sich das Burgtheater immer wieder in die aktuelle Debatte um Flüchtlinge und Migration eingemischt. Doch das war eher die Ausnahme.

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