Neuseeland Im Bann der Hobbit-Manie

Tausende kostümierte Fans und auch zahlreiche prominente Gäste bevölkern zur Weltpremiere des Fantasy-Films „Hobbit” die neuseeländische Hauptstadt Wellington. Der Mittelerde-Boom bringt dem Land auch finanziellen Segen.
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der Hobbit erobert Wellington
New Zealand Hobbit Premiere
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Es könnte die Rolle seines Lebens werden: Der britische Schauspieler Martin Freeman spielt in Jacksons neustem Film die Hauptrolle, nämlich den kleinen Hobbit selbst. Neben vielen berühmten Kollegen ließ er sich auf dem roten Teppich vor dem Embassy Theatre in Neuseelands Hauptstadt Wellington feiern.

huGO-BildID: 28960908 Actor Adam Brown walks out onto the stage at the world premiere of "The Hobbit" movie in Courtenay Place in Wellingto
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Spiel und Spaß mit den Stars: Die kleine Hobbithöhle, die auf der Bühne aufgebaut worden war, lud zahlreiche Stars zum toben ein. Allen voran: Schauspieler Adam Brown.

huGO-BildID: 28960897 Royd Tolkien, the great grandson of British author J.R.R. Tolkien, poses as he arrives for the world premiere of "The Hob
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Kann stolz auf seinen Opa sein: Royd Tolkien. Der Ururenkel von J.R.R. Tolkien, aus dessen Feder die sagenhafte Welt Mittelerde entsprang, zeigte sich mit der Umsetzung des Buches zufrieden.

huGO-BildID: 28958901 Hobbit fans stand waiting next to the red carpet before the world premiere of "The Hobbit" movie in Courtenay Place i
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Sie lieben die Geschichten aus Mittelerde: Die vier als Elfinnen verkleideten Mädchen hatten zusammen mit tausenden anderen Fans stundenlang ausgeharrt, um einen Blick auf ihre Stars werfen zu können.

A 500-metre-long red carpet, which runs along Courtenay Place to the Embassy Theatre at the world premier of 'The Hobbit - An Unexpected Journey', is seen in Wellington
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Obwohl der Teppich 500 Meter lang war, herrschte großes Gedränge. Aus aller Welt waren Fans nach Wellington gereist, um bei der Weltpremiere von „Der Hobbit“ dabei sein zu können. Schon Tage vor dem großen Event war in der Stadt der Ausnahmezustand ausgerufen worden.

Canadian film director Cameron and wife Amis, pose on the red carpet at the world premiere of 'The Hobbit - An Unexpected Journey' in Wellington
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Filmdirektor James Cameron schritt den Teppich mit seiner Frau Suzy Amis entlang. Sein Film wird demnächst weltweit auf 25.000 Leinwänden gezeigt – in Deutschland läuft er übrigens am 13. Dezember an.

British actor Armitage poses on the red carpet at the world premier of 'The Hobbit - An Unexpected Journey' in Wellington
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Im Film ist er ein Zwerg, aber im wahren Leben hat er Durchschnittsgröße: Der britische Schauspieler Richard Armitage spielt in „Der Hobbit“ den Zwerg Thorin.

SydneyDie meisten hatten Stunden lang gewartet, einige hatten schon am Vorabend entlang des 500 Meter langen roten Teppichs Stellung bezogen, komplett mit Schlafsäcken und Kissen. Am Mittwochabend war es dann soweit: tausende von Fans, viele als Hobbits, Elfen oder Zauberer verkleidet, jubelten in Wellington den Darstellern und Produzenten des neusten neuseeländischen Fantasiefilms zu. Beobachter sprachen von einer eigentlichen „Hobbit-Manie“, die Neuseeland gepackt habe. Der erste der Ehrengäste war Regisseur Peter Jackson.

Der 51jährige trat den langen Weg zur Weltpremiere seines Films im bekannten Schmuddel-Look an. Nicht frisiert, trug er ein paar ausgelatschte Trekkingschuhe, die einzigen Schuhe, die er besitze, meinte der Erfolgsregisseur gegenüber Journalisten. Hauptdarsteller Martin Freeman, der den Hobbit Bibo Baggins spielt – Bilbo Beutlin in der deutschen Fassung des Films– zeigte sich erleichtert, dass Jackson überhaupt Schuhe trug.

Eine ausgewählte Gruppe von Gästen konnte sich später den Film "Der Hobbit - eine unerwartete Reise" nach Schilderungen des Autors J.R.R. Tolkien ansehen. Der Streifen ist der erst Teil der Vorgeschichte der „Herr der Ringe“-Serie. Diese ebenfalls von Jackson verfilmte Trilogie gehört zu den erfolgreichsten und rentabelsten Filmen aller Zeiten. „Der Hobbit“ kann ab Mitte Dezember in weltweit 25 000 Kinos gesehen werden.

Nebst Freeman spielen Cate Blanchett (als Elbenfürstentochter Galadriel), Richard Armitage (als Thorin Eichenschild), Andy Serkis (Gollum) und der Komiker Barry Humphries mit, der die Rolle des Orkkönigs übernommen hatte.

Der Schauspieler Ian McKellen, der den Zauberer Gandalf spielt, sprach über eine Videoverbindung zu den Fans. Blanchett, eine 43 jährige Mutter von drei kleinen Kindern, meinte, der Film eigne sich auch für junge Kinobesucher. Es gäbe zwar ein paar Szenen, wo auch sie sich die Augen habe zuhalten müssen. Es sei aber wie mit den Märchen der Gebrüder Grimm: „Die Kinder wollen doch verstehen, was Terror ist“.

„Der Film hat mein Leben verändert“
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  • @HB: ELBEN sind das, keine Elfen. :-)

    Elfen = in Kinderbüchern kleine Wesen die fingergroß sind und in Blumen leben.
    Elfen = in Erwachsenenbüchern fingergroße Wesen die in Blumen leben und gern gern Sex machen
    (Dunkel-)Elfen = in Fantasybüchern magische Wesen die Menschen als Sklaven halten wollen
    Elben = menschenähnliche Wesen mit hoher Lebenserwartung, Weisheit und magischem Wissen.

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