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Oscar-Gewinner The Artist wird bester Film des Jahres

Der große Gewinner des Abends war der französische Stummfilm „The Artist“. Auch Meryl Streep durfte sich freuen: Sie gewann ihren dritten Oscar - diesmal für „Die Eiserne Lady“.
27.02.2012 Update: 27.02.2012 - 05:43 Uhr Kommentieren

„The Artist” räumt ab

Los Angeles Der französische Stummfilm „The Artist“ ist der beste Film des Jahres. Das Werk des französischen Regisseurs Michel Hazanavicius wurde in der Nacht zum Montag in Hollywood mit dem wichtigsten Kinopreis der Welt ausgezeichnet. Es ist 83 Jahre her, dass zuletzt ein Stummfilme mit dem wichtigsten Oscar prämiert wurde. Insgesamt vergab die amerikanische Filmkunst-Akademie fünf Preise an die Geschichte über einen Stummfilmstar, der an der Einführung des Tonfilms scheitert. Kurz zuvor war der Regie-Oscar an den Franzosen Michel Hazanavicius für seinen Stummfilm „The Artist“ vergeben worden. Der Protagonist dieses Filmes, Jean Dujardin, wurde zum besten Hauptdarsteller gekürt.

US-Schauspielerin Meryl Streep hat ihren dritten Oscar gewonnen. Sie erhielt die Trophäe in der Nacht zu Montag in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ für ihre Verkörperung der ehemaligen, britischen Premierministerin Margaret Thatcher in „Die Eiserne Lady“. Die 62-Jährige ist bereits zum 17. Mal nominiert gewesen. Ihren letzten Oscar hatte sie vor rund 30 Jahren für ihre Rolle in „Sophies Entscheidung“ bekommen.

Elegant, sexy und raffiniert

Die Auszeichnung für den besten nicht-englischsprachigen Film ging an die iranische Produktion „Nader und Simin - Eine Trennung“ von Asghar Farhadi. Der Film hatte im vergangenen Jahr den Goldenen Bären bei der Berlinale gewonnen und ist der erste iranische Film, der einen Oscar bekommt. Mit Blick auf den eskalierenden Atomstreit zwischen Teheran und dem Westen sagte der Filmemacher, die Iraner seien „ein Volk, das alle Kulturen und Zivilisationen respektiert und Feinseligkeit und Ressentiments verachtet“.

«A Separation» setzte sich gegen Filme aus Belgien (Bullhead), Israel (Footnote), Polen (In Darkness) und Kanada (Monsieur Lazhar) durch. Bei „In Darkness“ gab es hierzulande Grund zum Mitfiebern, denn die deutschen Schauspieler Benno Fürmann, Maria Schrader und Herbert Knaup spielen wichtige Rollen in dem Drama. US-Schauspielerin Sandra Bullock sprach bei der Anmoderation des Auslands-Oscars einige Brocken Deutsch.

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    Der Rote Teppich zu den Oscars

    Auch die beiden großen Favoriten, Martin Scorseses „Hugo Cabret“ - elf Nominierungen - und „The Artist“ des französischen Regisseurs Michel Hazanavicius - zehn Nominierungen - erhielten erste Auszeichnungen.

    Robert Richardson bekam einen Oscar für die Kameraarbeit in „Hugo Cabret“ und Dante Ferretti und Francesca Lo Schiavo für das Szenenbild in Scorseses Film. Mark Bridges gewann den Oscar für sein Kostümdesign bei „The Artist“. Der Oscar für das beste Make-Up ging an Mark Coulier und J. Roy Helland für ihre Arbeit bei „Die Eiserne Lady“. Die Hoffnung der deutschen Kostümdesignerin Lisy Christl auf einen Oscar erfüllte sich indes nicht.

    Sie war für ihre Kostüme in Roland Emmerichs „Anonymus“ nominiert. Durch die Gala führt Billy Crystal. Um den Titel „Bester Hauptdarsteller“ konkurrieren unter anderen George Clooney und Jean Dujardin. Bei den Frauen könnte Meryl Streep ihren dritten Oscar gewinnen. Auch Wim Wenders kann sich Hoffnungen auf einen Preis machen: Sein Film „Pina“ ist in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ nominiert.

    • dapd
    • afp
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