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Porzellankunst Kunsthandlung Röbbig eröffnet neue Räume

Die Münchener Kunsthandlung gilt als Top-Adresse für museales Kunstgewerbe. Zur Eröffnung neuer Räume werden Porzellanfreunde aus aller Welt erwartet.
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Die Hauptrolle bei diesem Leuchter-Paar spielt jeweils ein Papagei aus Porzellan. Entworfen hat ihn Johann Joachim Kändler. Quelle: Röbbig
Leuchter-Design im Rokoko-Stil

Die Hauptrolle bei diesem Leuchter-Paar spielt jeweils ein Papagei aus Porzellan. Entworfen hat ihn Johann Joachim Kändler.

(Foto: Röbbig)

MünchenSchon auf der Maastrichter Messe und auf der Biennale des Antiquaires in Paris inszenierte der Münchener Kunsthandel Röbbig seine Stände bevorzugt als Interieurs einer Epoche. Die Galerie ist ein international führender Spezialist für frühe Meissener Porzellane und die Kunst des 18. Jahrhunderts.

Wenn Gründonnerstag die neuen Geschäftsräume im Carolinen Palais eröffnet werden, wird Geschäftsführer Alfredo Reyes seinem Ideal noch näher gekommen sein. In dem noblen Haus in der Münchener Innenstadt hat der Innenarchitekt und Opernsetdesigner Massimo Pizzi Gasparon auf 220 Quadratmetern das Flair einer Beletage des galanten Zeitalters mit seiner delikaten Geschmackskultur entstehen lassen. Speziell entworfene karmesinrote Stoffbahnen mit einem an gerakelte Malerei erinnernden Muster überziehen im Salon Wände und Sitzmöbel.

„Ich übernehme die Last der Passion“

Das Entree gleicht einem Kabinett mit meterlangen Vitrinen im frühklassizistischen Stil. Hier, im Kaminzimmer und in der von pompejanischem Rot dominierten Bibliothek, wird Röbbig seine raren Porzellane präsentieren. Augustus-Rex-Vasen, fein modellierte Figuren nach Entwürfen von Johann Joachim Kaendler und Porzellan mit Bemalungen der Besten, etwa vom Spezialisten für chinoise Szenerien, Johann Gregor Höroldt.

Während der Markt für Alte Kunst im Allgemeinen rückläufig ist, investiert der Kunsthandel Röbbig in einen luxuriösen Ort. „Ich bin überzeugt, dass das Interesse für diese Epoche gerade wieder wächst, und übernehme gerne die Last der Passion“, sagte der 1951 geborene Porzellanspezialist Reyes dem Handelsblatt.

Röbbig will mit Symposien, wissenschaftlichen Publikationen und Ausstellungen Museen, Sammler, den Handel und auch Mäzene aus der ganzen Welt zusammenbringen. Zur feierlichen Eröffnung erwartet er Porzellanbegeisterte aus den USA, aus Kasachstan, Asien und natürlich aus ganz Europa.

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