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Raubkunst Vom größten Schmugglerring der Welt

Zwei antike griechische Vasen werden auf einer Top-Messe angeboten. Ein Wissenschaftler erkennt, dass sie aus dem Besitz eines verurteilten Hehlers stammen. Darf man die Kunstwerke überhaupt verkaufen?
  • Stephanie Dieckvoss
27.10.2017 - 12:08 Uhr
Die attische Marmorvase links ziert eine Abschiedsszene, die rechts ein dreiteiliges Ornament. Quelle: Christos Tsirogiannis
Grabbeigaben aus dem 5. Jahrhundert vor Christus

Die attische Marmorvase links ziert eine Abschiedsszene, die rechts ein dreiteiliges Ornament.

(Foto: Christos Tsirogiannis )

London Wieder erregt die Schweiz wegen unsauberer Machenschaften mit Kunst Aufmerksamkeit. Letzte Woche stand die Amsterdamer Museumsdirektorin Beatrix Ruf mit ihrer Schweizer Beratungsfirma im Zentrum des Interesses. Nun ist es gleich ein ganzer Kanton, Basel-Stadt, der sich vor der Öffentlichkeit zu verantworten hat. Wie der englische „Guardian“ letzte Woche berichtete, gibt es Informationen, dass der Baseler Antikenhändler Jean-David Cahn griechische Antiken aus dem Bestand von Gianfranco Becchina auf der Messe Frieze Masters ausgestellt und zum Verkauf angeboten hätte, ohne Provenienzangaben.

Becchina ist ein der Hehlerei und des Raubes verurteilter italienischer Händler. Bei den Objekten handelt es sich um zwei griechische (attische) Grabvasen aus dem fünften Jahrhundert vor Christus, die der griechische Archäologe Christos Tsirogiannis aufgrund von Fotos von dem Messestand mit Unterlagen aus dem Becchina-Archiv identifizierte. Tsirogiannis ist Lehrbeauftragter der Association for Research into Crimes against Art and the International Center for Archaeology at Mycenae in Glasgow.

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