Reimanns Oper „Lear“ Moderne Barock-Opern machen Furuore

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Hommage bewegt das Publikum

Intelligent hatte die Regie dazu ein Defilee aus ständig sich ändernden Schriftzeichen erfunden, die sich kaleidoskopisch zu immer neuen Schlüsselwörtern formten. „Pflicht“, „Schuld“, das „Nichts“ und das
„Vergessen“ zogen so - auf Stellwände projiziert - kreisend am Publikum vorbei.

Generalmusikdirektorin Young nahm sich am Pult der temperamentvollen Philharmoniker der wirklich spektakulären Momente der Partitur mit demselben Feuereifer an wie der kunstvoll zurückgenommenen Passagen.

Neben dem bewundernswerten Skovhus, der dem Lear ebenso zerstörerische wie mitleiderregende Größe gab, glänzte das gesamte Sängerensemble. Zum großen Schlussapplaus erschien auch der 75 Jahre alte Komponist, der von der Hamburger „Lear“-Hommage ebenso bewegt war wie das Publikum.

  • dpa
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